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Pleite für Kretzschmar: BVB-Handballerinnen sind Pokalsieger

Fast 30 Jahre müssen die Handballerinnen des BVB auf ihren zweiten Pokalerfolg warten. DHB-Ikone Stefan Kretzschmar ist beim Finale in Stuttgart vor Ort - feuert aber Bensheim/Auerbach an.

15.03.2026

Jubelt über den Pokalerfolg: Nationalspielerin Alina Grijseels.Marijan Murat/dpa

Jubelt über den Pokalerfolg: Nationalspielerin Alina Grijseels.Marijan Murat/dpa

© Marijan Murat/dpa

Die Handballerinnen von Borussia Dortmund haben 29 Jahre nach ihrem Premierentitel zum zweiten Mal den DHB-Pokal gewonnen. Der Bundesliga-Tabellenführer um die deutschen Vize-Weltmeisterinnen Alina Grijseels, Lisa Antl und Sarah Wachter setzte sich im Finale gegen die HSG Bensheim/Auerbach mit 30:25 (15:11) durch. Für die Hessinnen, bei denen in Lucie-Marie Kretzschmar die Tochter von Handball-Ikone Stefan Kretzschmar spielt, wäre es der erste Pokaltriumph ihrer Vereinsgeschichte gewesen. 

Konnte die Niederlage nicht verhindern: Lucie-Marie Kretzschmar. Marijan Murat/dpa

Konnte die Niederlage nicht verhindern: Lucie-Marie Kretzschmar. Marijan Murat/dpa

© Marijan Murat/dpa

Die Zuschauer in der Stuttgarter Arena erlebten eine Premiere in der 51-jährigen Geschichte des DHB-Pokals der Frauen. Denn noch nie standen sich die Bensheimerinnen und der BVB in einem Finale gegenüber. 

Blomberg-Lippe gewinnt Spiel um Platz drei

Das Final Four war so ausgeglichen wie lange nicht mehr. Das lag auch daran, dass der einstige Seriensieger HB Ludwigsburg nach seiner Insolvenz im vorigen Sommer auseinandergebrochen war. Die HSG Bensheim/Auerbach hatte sich in einem dramatischen Halbfinale erst im Siebenmeterwerfen gegen den Thüringer HC durchgesetzt. Dortmund bezwang die HSG Blomberg-Lippe mit 35:32.

Im Spiel um Platz drei gewann Blomberg-Lippe mit 29:27 gegen die Thüringerinnen.

DHB-Torhüterin Sarah Wachter steht in Dortmund unter Vertrag. Marijan Murat/dpa

DHB-Torhüterin Sarah Wachter steht in Dortmund unter Vertrag. Marijan Murat/dpa

© Marijan Murat/dpa