Piplica über Cottbus: Klassenerhalt sollte kein Problem sein
Kult-Torhüter Tomislav Piplica glaubt fest an den dauerhaften Erfolg von Energie Cottbus in der 2. Fußball-Bundesliga. Was ihn so sicher macht – und warum Wollitz dabei eine Schlüsselrolle spielt.
Der frühere Energie-Keeper Tomislav Piplica sieht Energie Cottbus langfristig im Mittelfeld der 2. Fußball-Bundesliga.Robert Michael/dpa
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Vereins-Ikone Tomislav Piplica ist überzeugt, dass sich der FC Energie Cottbus dauerhaft in der 2. Fußball-Bundesliga etablieren kann. „Der Klassenerhalt sollte kein Problem sein. Mit diesen Fans, die immer hinter dir stehen und dich niemals auspfeifen, hast du eine große Waffe. Wenn du Angst vor den eigenen Fans hast, bist du gelähmt. Ich finde, Cottbus gehört in die 2. Liga. Langfristig sollte man sich zwischen Platz fünf und zehn etablieren“, sagte der frühere Torhüter der „Bild“.
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— Borussia (@borussia) April 6, 2022
Borussia sichert sich dank des kuriosen Eigentors von Tomislav Piplica den Klassenerhalt! 😅
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Von 1998 bis 2009 stand der heute 57-Jährige für Energie zwischen den Pfosten. In der Saison 2001/02 wurde der Bosnier durch ein kurioses Kopfball-Eigentor bundesweit bekannt: Eine harmlose Bogenlampe prallte ihm vom Hinterkopf ins eigene Tor. Zuvor war Piplica unter Trainer Eduard Geyer in die Bundesliga aufgestiegen. Der heutige Torwarttrainer des 1. FC Lok Leipzig hält eine ähnliche Erfolgsgeschichte der Brandenburger für durchaus möglich.
„Alles kann passieren. Schau dir Paderborn an: 3. Liga, 2. Liga, Bundesliga. Dort sind 80 Prozent des Kaders zusammengeblieben. Sie hatten diese Chemie zwischen Mannschaft, Trainer und Verein. Genau das hat Cottbus auch. Also, warum nicht?“, sagte Piplica, der weit über 200 Pflichtspiele für Cottbus absolvierte.
„Pele nimmt die ganze Wucht der Fans mit“
Einen großen Anteil am Erfolg hat seiner Meinung nach Trainer Claus-Dieter Wollitz, der die Mannschaft nach zwölf Jahren zurück in die 2. Liga führte. „Pele nimmt die ganze Wucht der Fans mit. Er ist ein Vulkan, aber auch ein cleverer Trainer. Er nimmt vieles auf sich, damit die Mannschaft frei spielen kann. Wollitz ist ein Fuchs. Manchmal macht er ganz bewusst eine Szene und nimmt mit seinen Aktionen den Fokus von der Mannschaft“, erklärte Piplica.
Spielte von 1998 bis 2009 für Energie: Tomislav Piplica.Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa
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