Flugzeug im Harz verunglückt - Rätsel um lauten Knall
Ein Ultraleichtflugzeug verunglückt im Harz, der Pilot bleibt unverletzt. Die Hintergründe zu einem anderen rätselhaften Vorfall in der Gegend bleiben dagegen vorerst ungelöst.
Die Polizei war vor Ort. (Symbolbild)Hendrik Schmidt/dpa
© Hendrik Schmidt/dpa
Ein Ultraleichtflugzeug ist in Hasselfelde im Harz beim Landeanflug auf den Flugplatz am Samstag verunglückt. Nach Angaben des Piloten wurde die Maschine vermutlich durch eine Windböe nach unten gedrückt, wie die Polizei mitteilte.
Der 72-Jährige konnte das Flugzeug eigenständig verlassen und blieb unverletzt. Zunächst hatte es geheißen, er sei leicht verletzt worden. An dem Ultraleichtflugzeug entstand nach Polizeiangaben wirtschaftlicher Totalschaden, der Neuwert der Maschine liegt bei rund 20.000 bis 25.000 Euro.
Bereits am Freitagabend hatte im Harz ein lauter, langgezogener Knall einen Polizei- und Feuerwehreinsatz ausgelöst. Mehrere Personen hatten im Bereich des Flugplatzes, auf dem ein Kleinflugzeug-Treffen stattfand, das Geräusch sowie das Abbrechen eines Baumes wahrgenommen. Polizei und Feuerwehr rückten aus, auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz.
Es sei jedoch zu keiner Zeit ein Flugzeug vermisst worden, hieß es von der Polizei. Sämtliche gestartete Maschinen hätten den jeweiligen Piloten zugeordnet und deren sichere Landung bestätigt werden können. Auch Rückfragen beim Flugplatz Ballenstedt sowie beim Fluginformationsdienst hätten keine Hinweise auf ein vermisstes oder abgestürztes Fluggerät ergeben.
Der Polizeihubschrauber sowie eine Drohne der Feuerwehr hätten das Gebiet großräumig abgesucht, ohne Auffälligkeiten festzustellen. „Die Ursache für das wahrgenommene Geräusch ließ sich abschließend nicht klären.“