dpa

Offene Fragen nach Busunglück mit zwei Toten

Eine Reisegruppe aus Italien will zur Wiesn in München. Doch die Anfahrt endet in einer Katastrophe: Zwei Menschen sterben, viele werden teils schwer verletzt. Wie es nun weitergeht.

28.09.2026

Bei dem Busunglück starben zwei Menschen, ein weiterer wurde lebensgefährlich verletzt. (Archivbild)Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Bei dem Busunglück starben zwei Menschen, ein weiterer wurde lebensgefährlich verletzt. (Archivbild)Karl-Josef Hildenbrand/dpa

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nach dem Busunglück mit zwei Toten und zahlreichen Verletzten auf der Autobahn 96 im Ostallgäu stehen nun die Ermittlungen zur Unfallursache im Fokus. Die Polizei muss zudem die Identität der Opfer noch abschließend klären. So war am Vortag unklar geblieben, wer das zweite Todesopfer ist. Auch die genaue Anzahl der Verletzten und der Grad ihrer jeweiligen Verletzungen konnte zunächst nicht gesichert benannt werden.

Bei dem Unfall nahe Buchloe war am Sonntagmorgen um kurz vor 6.00 Uhr ein Reisebus ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Die 33-köpfige Reisegruppe war auf dem Weg von Mailand zum Münchner Oktoberfest. Es handelte sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord um in Italien ansässige philippinische Staatsangehörige. 

Gegen den Busfahrer wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt

Darüber hinaus waren zwei italienische Busfahrer an Bord. Sie blieben unverletzt. Gegen den 40-jährigen Fahrer, der zum Zeitpunkt des Unfalls am Steuer gesessen hatte, wird nun - wie in solchen Fällen üblich - wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr ermittelt.

Schließlich starben zwei Menschen, einer davon war ein 58 Jahre alter Mann. Eine weitere Person schwebte zumindest anfangs in Lebensgefahr; ob sich ihr Zustand im Anschluss stabilisierte, blieb offen. Insgesamt wurden sechs Menschen direkt vom Unfallort zwischen den Anschlussstellen Buchloe-Ost und Landsberg am Lech-West mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. 

Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz. (Archivbild)Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz. (Archivbild)Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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Zwei weitere wurden mit Rettungswagen in Kliniken gebracht. In einer Sammelstelle wurden zudem 22 weitere Verletzte versorgt, von denen mehrere dann ebenfalls noch in Krankenhäuser kamen. 

Der Unfall rief ein Großaufgebot von rund 130 Rettungskräften der Feuerwehr, 130 Sanitätern und etwa 20 Polizisten auf den Plan. Die Autobahn wurde zunächst in beide Richtungen voll gesperrt und dann peu à peu wieder freigegeben. Nach rund 8,5 Stunden konnte der Verkehr wieder frei fließen. Derweil gab die Staatsanwaltschaft ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag, um die Unfallursache zu klären.

Der Reisebus kam bei Buchloe im Allgäu von der A96 ab. (Archivbild)Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der Reisebus kam bei Buchloe im Allgäu von der A96 ab. (Archivbild)Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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