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Hoher Schaden bei Vorfall mit ICE in Sachsen-Anhalt

Nach dem Oberleitungsschaden im Landkreis Wittenberg müssen Bahnreisende weiter mit Verspätungen rechnen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf einen sechsstelligen Betrag.

12.04.2026

Die Reparatur der gerissenen Oberleitung ist noch nicht abgeschlossen.Heiko Rebsch/dpa

Die Reparatur der gerissenen Oberleitung ist noch nicht abgeschlossen.Heiko Rebsch/dpa

© Heiko Rebsch/dpa

Bei der gerissenen Oberleitung auf der Bahnstrecke Berlin-München ist ein hoher Schaden entstanden. „Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen sechsstelligen Bereich“, teilte die Polizei mit. Fahrgäste müssen sich am Sonntag nach Angaben der Bahn weiterhin auf eine längere Reisezeit einstellen.

Am Samstag war eine Oberleitung bei Zahna-Elster (Landkreis Wittenberg) in Sachsen-Anhalt gerissen und auf einen ICE gefallen. Nach Polizeiangaben saßen 600 Reisende fest. Zwei von ihnen wurden leicht verletzt. 

Laut der Polizei ist bislang unklar, warum der ICE die Oberleitung beschädigt habe. „Auf Grund der Lebensgefahr durch Kontakt mit dem Bahnstromnetz verzögerte sich die Evakuierung“, hieß es.