„Noch lange nicht am Ende“: Schweizer Yakin blickt nach vorn
Murat Yakin verdaut das Schweizer WM-Aus allmählich. Der Trainer zeigt sich optimistisch, spricht über seine Zukunft - und versichert noch mal, kein Schauspieler werden zu wollen.
Murat Yakin ist seit August 2021 Schweizer Nationaltrainer.Tom Weller/dpa
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Nationaltrainer Murat Yakin blickt nach dem dramatischen WM-Aus seiner Schweizer zuversichtlich in die Zukunft. „Wir sind noch lange nicht am Ende“, sagte der 51-Jährige bei einer letzten Pressekonferenz des Schweizer Fußballverbands vor der Rückreise in die Heimat. Über das Schiedsrichter-Gespann ärgerte sich Yakin nach der 1:3-Niederlage nach Verlängerung im Viertelfinale gegen Argentinien zwar immer noch. Der frühere Bundesliga-Profi wirkte aber auch stolz und versprühte neuen Tatendrang.
Die Mischung an jungen und erfahrenen Spielern in der Mannschaft sei gut, erklärte der ehemalige Profi des VfB Stuttgart und des 1. FC Kaiserslautern. „Stand jetzt weiß ich von keinem Spieler, der aufhören möchte. Aber da werden sicher Gespräche in den nächsten Tagen stattfinden.“ Nach der EM 2024 in Deutschland hatten unter anderem die langjährigen Leistungsträger Xherdan Shaqiri und Yann Sommer ihre Karriere im Nationalteam beendet.
Keine Karriere als Schauspieler geplant
Yakin ist seit 2021 Coach der Eidgenossen, sein Vertrag läuft noch bis 2028. „Ich hoffe nicht, dass ihr denkt, dass ich eine neue Karriere als Schauspieler mache“, scherzte er und bezog sich darauf, dass ihn Entertainer James Corden kürzlich mit einem Bösewicht aus dem James-Bond-Kosmos verglichen hatte.
„Ich bin nach wie vor sehr gerne Trainer und extrem stolz, Schweizer Nationaltrainer zu sein“, sagte Yakin. „Ich habe Lust und Freude, mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Für mich gibt es null Gedanken daran, einen anderen Weg zu gehen. Ich freue mich auf das, was auf mich zukommt.“
Direkt nach der Partie in Kansas City hatte Yakin noch scharf gegen Referee Joao Pinheiro und dessen Assistenten geschossen. Der Portugiese hatte dem Schweizer Breel Embolo nach einem VAR-Hinweis Gelb-Rot wegen einer Schwalbe gegeben. In Unterzahl schieden die Eidgenossen schließlich aus.