Niedrigwasser - kein Schiffskonvoi bei „Rhein in Flammen“
Normalerweise gehört ein Konvoi an Fahrtgastschiffen fest zum Ablauf des Feuerwerksspektakels. Doch dafür fehlt es nach Einschätzung der Behörden an Wasser im Rhein.
Auch ohne einen fahrenden Schiffskonvoi wird die Festung Ehrenbreitstein im Feuerwerkslicht erstrahlen, ähnlich wie im vergangenen Jahr. (Archivbild)Thomas Frey/dpa
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Die Trockenheit hat Folgen für das Feuerwerksspektakel „Rhein in Flammen“ in Koblenz: Zwar wird die Veranstaltung vom 7. bis 9. August trotz der vorhergesagten niedrigen Wasserstände über die Bühne gehen, jedoch ohne den traditionellen Schiffskonvoi.
Dieser müsse aus Sicherheitsgründen entfallen, erklärte die Koblenz-Touristik GmbH. Stattdessen ist vorgesehen, dass die angemeldeten Fahrgastschiffe mit Besuchern vor der Festung Ehrenbreitstein liegen. Dafür werde der Rhein am Abend des 8. August von 21.30 bis 24.00 Uhr für den Schiffsverkehr gesperrt.
Damit wiederholt sich Geschichte: Koblenz-Touristik zufolge musste der Konvoi wegen historisch niedriger Wasserstände zuletzt 2022 abgesagt werden. Diesmal dürfte der Wasserstand jedoch noch niedriger sein als damals. Nach Einschätzung mehrerer Behörden sei ein sicherer Start des Schiffskonvois von Boppard nach Koblenz unter diesen Bedingungen nicht gewährleistet gewesen.