Neues Zentrum soll Drohnenabwehr voranbringen
Eine Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle hat die Gefahr zuletzt deutlich gemacht. In Sachsen-Anhalt soll nun an Technologien für mehr Drohnensicherheit geforscht werden.
In Cochstedt wird ein neues Technologiezentrum für Drohnensicherheit eröffnet. (Archivbild) Jan Woitas/dpa
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Wie lassen sich gefährliche Drohnen besser erkennen und abwehren? In Sachsen-Anhalt wird am Dienstag (10.30 Uhr) ein neues Forschungszentrum für Drohnensicherheit eröffnet. Am Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Cochstedt im Salzlandkreis sollen dafür neue Technologien entwickelt und unter realistischen Bedingungen erprobt werden.
Zur Eröffnung werden auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) erwartet. Gemeinsam mit dem DLR-Standort Braunschweig entsteht nach Angaben der Beteiligten eine bundesweit einzigartige Einrichtung.
Sprengstoff-Drohne zeigt die Gefahr
Wie aktuell das Thema ist, zeigte sich zuletzt am Flughafen Leipzig/Halle. Dort war eine umgebaute und mit Sprengstoff bestückte Drohne zwischen mehreren ukrainischen Frachtflugzeugen entdeckt worden. Die Bundesanwaltschaft spricht von einem „schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland“.
Nach dem Vorfall forderten die Innenminister von Bund und Ländern mehr Tempo beim Aufbau der Drohnenabwehr. Das neue Technologiezentrum ist Teil einer größeren Strategie. Dazu gehören auch eine Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei sowie ein gemeinsames Drohnenabwehrzentrum von Bund und Ländern.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt wird zur Eröffnung in Cochstedt erwartet. (Archivbild) Hendrik Schmidt/dpa
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Am Flughafen Leipzig/Halle war eine mit Sprengstoff bestückte Drohne zwischen ukrainischen Frachtflugzeugen entdeckt worden. (Archivbild) Hendrik Schmidt/dpa
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