Neues Terminal 3 sorgt im Landtag für Lob, aber auch Kritik
Im hessischen Landtag wird das neue Terminal 3 als Zukunftsversprechen und „strategisch richtig“ gelobt. Doch es gibt auch Zweifel, ob die zusätzlichen Kapazitäten wirklich gebraucht werden.
Das neue Passagierterminal war mit einem Festakt am 22. April eröffnet worden. (Archivbild)Andreas Arnold/dpa
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Eine Woche nach der offiziellen Eröffnung des neuen Terminals 3 am Frankfurter Flughafen ist das Großprojekt in einer Plenardebatte im Landtag überwiegend begrüßt worden. Das architektonische Wahrzeichen vor den Toren Frankfurts sei ein Versprechen in die Zukunft, sagte Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD). Er bezeichnete das neue Passagierterminal als „ein Stück weit Zuversicht“, das man begehen und anfassen könne.
Der Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion, Stefan Naas, bekräftigte, es sei „strategisch richtig“ gewesen, das Terminal 3 zu bauen, auch in schwierigen Zeiten. Der AfD-Abgeordnete Klaus Gagel erklärte, das Terminal 3 sei „richtig“, aber das Terminal allein sei kein Garant für neues Wachstum.
Kritik kam aus der Grünen-Fraktion. Die Grünen-Abgeordnete Kaya Kinkel mahnte einen fairen Ausgleich an zwischen den Interessen des Luftverkehrs und den Interessen der Anwohner - etwa beim Lärmschutz. Die Grünen hätten den Bau des neuen Terminals stets kritisch gesehen, da die Notwendigkeit für die zusätzlichen Kapazitäten nie belegt worden sei. Der Bedarf sei bis heute nicht eingetreten.