dpa

Neues LKA-Gebäude soll langsam Form annehmen

Rund 415 Millionen Euro will das Land investieren, damit Hunderte Polizeibeamte unter modernsten Bedingungen arbeiten können. Wie es momentan auf der Baustelle aussieht und was geplant ist.

01.07.2026

Erste Abteilungen des LKA sollen Ende 2028 in das neue Gebäude einziehen können.Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Erste Abteilungen des LKA sollen Ende 2028 in das neue Gebäude einziehen können.Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Noch ist nicht viel vom neuen Landeskriminalamt zu sehen - das soll sich in den nächsten Monaten aber ändern. „Es wird das modernste Landeskriminalamt in Deutschland werden“, kündigte Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) bei einem Besuch auf der Baustelle in Barleben bei Magdeburg an. Das Land will insgesamt 415 Millionen Euro investieren. 

Auf dem rund sieben Hektar großen Gelände im Technologiepark Ostfalen werden derzeit Kräne aufgestellt, um dann auch in die Höhe bauen zu können. Zuvor wurde die Fläche eingeebnet und eine Baugrube ausgehoben. Laut Schulze ist die Baustelle derzeit die größte, an der das Land beteiligt ist. 

Umzug für 2028 und 2029 geplant

Geplant sei, dass erste Abteilungen des LKA Ende 2028 in das neue Gebäude einziehen können, hieß es. Im Folgejahr sollen dann auch die übrigen Teile des Amtes folgen. Den Angaben nach hängen die Bauarbeiten derzeit etwas hinter dem Zeitplan - die Zuständigen sind jedoch optimistisch, den Plan dennoch einhalten zu können. 

„Das hier zeigt, im Land passiert viel“, sagte Schulze beeindruckt von den Arbeiten vor Ort. 

Das neue Landeskriminalamt soll ermöglichen, dass die Beamtinnen und Beamten, die derzeit an verschiedenen Standorten in Magdeburg und Schönebeck (Salzlandkreis) arbeiten, in Zukunft an einem Ort sitzen und arbeiten. Das solle ihre Arbeit effektiv machen, aber auch Geld sparen und bessere Rahmenbedingungen schaffen, betonte Schulze. Ihm zufolge sollen in Zukunft zwischen 700 und 800 Polizeibeamte an dem neuen Standort arbeiten. 

Das neue Gebäude soll eine Nutzfläche von 75.000 Quadratmetern haben. Auf Haupt- und Nebengebäuden soll auch Photovoltaik verbaut werden. Außerdem soll es eine Sportanlage, ein Einsatztrainingszentrum sowie Labore geben.

Derzeit werden Kräne auf der Baustelle aufgestellt. Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Derzeit werden Kräne auf der Baustelle aufgestellt. Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa