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Neuer Deichweg in Bremen soll Hochwasserschutz stärken

Nach dem Hochwasser 2023/24 setzt Bremen auf weitere Schutzmaßnahmen: Ein Deichverteidigungsweg soll Einsatzkräfte schneller ans Ziel bringen und so die Sicherheit erhöhen.

08.06.2026

Im Dezember 2023 und Januar 2024 wurden Teile Deutschlands überschwemmt, weil es mehr als üblich regnete. Niedersachsen und Bremen waren besonders betroffen. (Archivbild)Sina Schuldt/dpa

Im Dezember 2023 und Januar 2024 wurden Teile Deutschlands überschwemmt, weil es mehr als üblich regnete. Niedersachsen und Bremen waren besonders betroffen. (Archivbild)Sina Schuldt/dpa

© Sina Schuldt/dpa

Seit dem Hochwasser rund um den Jahreswechsel 2023/24 setzt Bremen auf weiteren Schutz vor Binnenhochwasser. So werden Deiche modernisiert und Entwässerungsanlagen weiterentwickelt. Neu errichtet wurde auch ein Deichverteidigungsweg im Stadtteil Borgfeld, wie das Umweltressort mitteilte. Er sorge dafür, dass Einsatzkräfte den Deich im Hochwasserfall schneller erreichten. „Beim extremen Hochwasser 2023/24 hat unser Deich standgehalten, musste aber an einigen Stellen mit Sandsäcken gesichert werden“, sagte Umweltsenatorin Henrike Müller (Grüne) bei einem Ortsbesuch. 

„Unser Ziel ist es, jederzeit handlungsfähig zu sein“

Wilfried Döscher, Deichhauptmann am rechten Weserufer, sagte, durch den neuen Weg könne benötigtes Material problemlos herantransportiert werden. „Unser Ziel ist es, jederzeit handlungsfähig zu sein“, unterstrich er. Für die Umsetzung der Maßnahmen stehen Bremen bis 2029 rund 2,7 Millionen Euro zur Verfügung, davon rund die Hälfte aus Bundesmitteln. Müller betonte, Bremen werde für zukünftige Hochwasserereignisse fit gemacht, die durch den Klimawandel häufiger und intensiver ausfielen. 

Zwischen Dezember 2023 und Januar 2024 wurden Teile Niedersachsens und Bremens überschwemmt, weil es mehr als üblich regnete. Vielerorts errichteten Helfer Dämme, Menschen mussten ihre Häuser verlassen.