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Neue Durchsuchungen im Fall Krah – Maßnahmen gegen Dritte

Im Verfahren gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah gibt es neue Durchsuchungen – diesmal bei Dritten. Was die Behörden zu den Hintergründen sagen.

27.02.2026

Gegen den AfD-Politiker Maximilian Krah läuft ein Ermittlungsverfahren. (Archivbild)Britta Pedersen/dpa

Gegen den AfD-Politiker Maximilian Krah läuft ein Ermittlungsverfahren. (Archivbild)Britta Pedersen/dpa

© Britta Pedersen/dpa

Im Ermittlungsverfahren gegen den AfD-Politiker Maximilian Krah wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche haben die Ermittler weitere Durchsuchungen durchgeführt. Diese richteten sich nicht direkt gegen den Bundestagsabgeordneten, sondern gegen Dritte, wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden mitteilte.

Gegen wen konkret sich die Maßnahmen richteten, sagte ein Sprecher auf Anfrage nicht. Es werde angenommen, dass potenzielle Beweismittel zu finden seien. Weitere Details wurden nicht genannt.

Der Bundestag hatte die Genehmigung zur Durchführung der Ermittlungsmaßnahmen am Donnerstag erteilt. Ein neues Ermittlungsverfahren mit neuen Tatvorwürfen gegen den Abgeordneten ist damit nicht verbunden, wie die Generalstaatsanwaltschaft betonte. Es gelte weiterhin die Unschuldsvermutung.

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hatte im vergangenen Mai ein Ermittlungsverfahren wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche im Zusammenhang mit chinesischen Zahlungen gegen Krah eröffnet. Die Tatvorwürfe beziehen sich den Angaben zufolge auf seine frühere Mandatstätigkeit als Europaabgeordneter. Der AfD-Politiker hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.