Neu-Trainer Riera lässt Frankfurter Torwart-Frage offen
Bei Eintracht Frankfurt gibt es in dieser Saison keine klare Nummer 1. Der neue Coach macht vor seinem Debüt ein Geheimnis darum, wem er das Vertrauen schenkt.
Kämpfen um den Platz im Tor von Eintracht Frankfurt: Kaua Santos (l) und Michael Zetterer (r). (Archivbild)Arne Dedert/dpa
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Neu-Trainer Albert Riera hat die Frage nach der Nummer eins bei Eintracht Frankfurt vor seinem Bundesligadebüt offen gelassen. „Meine Entscheidung ist gefallen. Aber natürlich verrate ich nicht, wer morgen im Tor stehen wird“, sagte der Spanier vor dem Gastspiel der Hessen beim 1. FC Union Berlin am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky).
Bei den Frankfurtern gibt es in dieser Spielzeit ein munteres Wechselspiel zwischen den Pfosten. In den ersten drei Saisonspielen hütete Neuzugang Michael Zetterer das Tor. An den Spieltagen vier bis sieben durfte dann der Brasilianer Kaua Santos ran.
Weil der 22-Jährige in dieser Phase fehlerhaft agierte, setzte Ex-Trainer Dino Toppmöller bis zur Winterpause wieder auf Zetterer. Da der 30-Jährige aber ebenfalls nicht überzeugen konnte, kehrte Santos zu Jahresbeginn wieder ins Tor zurück.
Riera vor Debüt zuversichtlich
Man darf gespannt sein, wem Riera nun das Vertrauen schenkt. Bei seiner Vorstellung am vergangenen Dienstag hatte der 43-Jährige zur Torwart-Frage erklärt: „Derjenige, der am überzeugendsten sein wird, wird spielen. So einfach ist das.“
Die Eintracht hat in dieser Bundesligasaison wie Schlusslicht 1. FC Heidenheim bereits 45 Gegentore kassiert - das ist Negativrekord. Die Abwehrschwäche soll schon in Berlin behoben werden. „Ich habe das Leuchten in den Augen meiner Spieler gesehen. Sie haben meine Informationen verstanden. Am Ende der Trainingseinheit hatte ich auch das Gefühl, dass die Spieler wissen, was zu tun ist“, sagte Riera.