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Namen für drei U5-Haltestellen gesucht

In Hamburg kann jetzt mitbestimmt werden, wie einige Stationen der neuen Linie U5 heißen sollen. Worauf es beim Namensvorschlag ankommt.

28.10.2026

Die Stationen am Volkspark, an der Jarrestraße und der Universität können von den Hamburgern benannt werden. (Archivbild) Marcus Brandt/dpa

Die Stationen am Volkspark, an der Jarrestraße und der Universität können von den Hamburgern benannt werden. (Archivbild) Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

Hamburgerinnen und Hamburger können mitentscheiden, wie drei Stationen der neuen U-Bahnlinie 5 heißen sollen. Bis kommende Woche Sonntag können Vorschläge für die Stationen an den Arenen am Volkspark, an der Universität und an der Jarrestraße auf der Webseite schneller-durch-hamburg.de eingereicht werden, wie die Hochbahn mitteilte. 

Die drei ausgewählten Stationen stehen demnach exemplarisch für Wissenschaft und Forschung, lebendige Stadtquartiere sowie Sport und große Veranstaltungen. Insgesamt entstehen 24 Stationen auf der neuen Linie. Die Strecke führt quer durch die Stadt, von Osdorf im Westen bis nach Bramfeld im Osten. Dazwischen passiert die Linie etwa das Universitätsklinikum Eppendorf, den Grindelberg, Stephansplatz, Hauptbahnhof sowie die Uhlenhorst. 

Worauf es beim Vorschlag ankommt

Namensvorschläge sollten nach Angaben der Hochbahn leicht lesbar und gut zu merken sein. Sie sollten sich auch von anderen Haltestellennamen unterscheiden und der Orientierung dienen, indem sie einen kulturellen, geschichtlichen oder geografischen Bezug zu Hamburg haben. Außerdem sollen die Namen politisch neutral, in deutscher Sprache, nicht rassistisch und nicht sexistisch sein. 

Anschließend werde eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Hamburger Hochbahn, Hamburger Verkehrsbetriebe, Bezirke, Behörden und Stadtteilgremien am 23. November bis zu drei neue Namen pro Station auswählen, hieß es. Danach folgt wieder eine öffentliche Abstimmung bis zum 6. Dezember.