WM 2026

Nagelsmanns Belohnung und eine klare Hummels-Prognose

Nach der Tor-Party gegen Curaçao reist der DFB-Tross sofort zurück ins WM-Basiscamp. Während des Fluges gewinnt auch die Elfenbeinküste. Wie es an den kommenden Tagen nun weitergeht.

15.06.2026

Die Nationalmannschaft kehrt nach dem WM-Auftaktsieg nach North Carolina zurück. Jan Woitas/dpa

Die Nationalmannschaft kehrt nach dem WM-Auftaktsieg nach North Carolina zurück. Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

Tief in der deutschen Nacht waren die glücklichen deutschen WM-Fußballer nach ihrer 7:1-Auftaktgala gegen Curaçao wieder zurück in Winston-Salem. Um kurz nach 21.00 Uhr Ortszeit setzte der Charterflieger mit dem DFB-Tross nach dem Flug aus Houston auf dem städtischen Smith Reynolds Airport auf. An Bord waren auch einige Spielerfrauen und Kinder, wie beim Ausstieg zu beobachten war. 

Zur Belohnung für den Traumstart ins Turnier in Amerika wird Bundestrainer Julian Nagelsmann seine Spieler um die famosen WM-Debütanten Nathaniel Brown und Felix Nmecha im Basiscamp in North Carolina nun erst einmal zwei Tage durchschnaufen lassen; mit viel Freizeit und mit Familienbesuch.

Erst Freizeit, dann Fokus aufs Topspiel in der Gruppe

Heute findet das Spielersatztraining für die Reservisten und eine Regenerationseinheit „für die Jungs, die gespielt haben“, statt, wie Nagelsmann noch in Houston sagte: „Und dann ist der zweite Tag nach dem Spiel frei. Und danach bereiten wir uns vor auf den nächsten Gegner, die nächste Aufgabe. Und die heißt jetzt Côte d’Ivoire, oder Elfenbeinküste.“

Das Team aus Afrika besiegte, als die deutsche Mannschaft im Flugzeug saß, Ecuador in Philadelphia durch ein ganz spätes Tor mit 1:0. Damit kommt es am kommenden Samstag (22.00 Uhr MESZ) in Toronto zum Topspiel in der Gruppe E. 

Elfenbeinküste und Ecuador „andere Kaliber“

Wobei sich Ex-Nationalspieler Mats Hummels als Experte bei MagentaTV schon mal nach dem Last-Minute-Sieg der Elfenbeinküste festlegte. „Deutschland wird die Gruppe gewinnen“, sagte der Weltmeister von 2014 ohne Zweifel. Aber die beiden weiteren Vorrundengegner seien schon „ganz andere Kaliber“ im Vergleich zur Tore-Party beim sportlich lockeren Aufgalopp gegen Curaçao, bemerkte Hummels.