Nächstes Endspiel für Alba Berlin: „Lösungen finden“
Dem Do-or-die-Spiel am Sonntag folgt am Mittwoch gegen Rasta Vechta das nächste Endspiel. Dieses Mal aber daheim und dem Gefühl, Wege gegen die starke Offensive des Gegners gefunden zu haben.
Albas einziger echter Routinier Martin Hermannsson (31) führte sein Team zum Sieg in Vechta (Archivbild)Soeren Stache/dpa
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Für Sportdirektor Himar Ojeda hat sich nicht viel geändert: Die Basketballer von Alba Berlin stehen vor ihrem nächsten Endspiel - und weiterhin unter Druck. „Wir sind die, die Lösungen finden müssen“, stellte der Spanier klar. Statt dem drohenden Saisonende haben die Berliner mit dem 2:2-Ausgleich in der Best-of-Five-Serie gegen Rasta Vechta ein Entscheidungsspiel am Mittwoch (18.30 Uhr/Dyn) in eigener Halle erzwungen.
Die Erleichterung beim Hauptstadt-Club war nach dem 85:79-Auswärtssieg in der Playoff-Serie erst einmal riesengroß. „Die Einstellung, die Energie und die Körpersprache waren so viel besser als noch vor drei Tagen“, befand Spielmacher Martin Hermannsson im Vergleich zur Niederlage am Freitag.
Defensive Schlüssel für Alba-Sieg
Und der 31-jährige Isländer ging von Anfang mit gutem Beispiel voran. „Er war komplett fokussiert und führte von Beginn an. Und das ist genau das, was wir von ihm brauchen. Das ist auch seine Qualität“, lobte ihn Ojeda. Der Isländer war in Vechta mit 18 Punkten nicht nur bester Alba-Schütze, er sorgte auch in den letzten 28 Sekunden mit einem Ballgewinn und den letzten vier Zählern der Partie für die Entscheidung.
Schlüssel war insgesamt auch die bessere Defensivarbeit. So konnte Vechtas Offensivkraft eingeschränkt werden. „Das war viel, viel besser als in den Spielen davor. Das haben wir uns eigentlich von Anfang an vorgenommen, aber haben es nie so richtig geschafft“, sagte Youngster Jack Kayil. Und diese werden sie auch am Mittwoch wieder benötigen. Ein besseres Gefühl soll dabei helfen. „Wir wissen, dass sie nicht unschlagbar sind“, sagte Ojeda.