Nachbarschaftsstreit um Hund eskaliert – Mann verletzt
Aus Sorgen um ihren Nachbarshund ruft eine Frau die Polizei. Die Beamten sehen keinen Handlungsbedarf und gehen. Der Halter stellt seine Nachbarin zur Rede – danach eskaliert die Situation.
Die Frau und ihr Sohn müssen mit einer Strafanzeige rechnen. (Symbolbild) David Inderlied/dpa
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Die Sorge um einen vermeintlich allein gelassenen Hund hat in Balingen (Zollernalbkreis) zu einem Nachbarschaftsstreit mit einem Verletzten geführt. Eine Frau hatte die Polizei verständigt, weil sie sich Sorgen um den Hund ihres Nachbarn machte, wie die Beamten mitteilten. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort keinen Grund für ein sofortiges polizeiliches Einschreiten fest und fuhren weg.
Nachdem die Beamten wieder gegangen waren, stellte der 56-jährige Halter seine Nachbarin laut Mitteilung zur Rede. Dabei entwickelte sich nach Angaben der Polizei ein Streit zwischen dem Mann, der 65-Jährigen und ihrem 32 Jahre alten Sohn. Die Auseinandersetzung eskalierte schließlich in Handgreiflichkeiten.
Der 56-Jährige wurde im Gesicht verletzt und vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Auf eine weitere Untersuchung in einer Klinik verzichtete er. Die Frau und ihr Sohn müssen nun mit einer Strafanzeige rechnen.