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Nach Zusammenstoß bei Wingsuit-Sprung: So geht es den Frauen

Zwei Frauen springen am Wochenende in rund 4.000 Metern aus einem Flugzeug. In der Luft stoßen sie zusammen - eine schwebt anschließend in Lebensgefahr. So geht es den Frauen mittlerweile.

11.05.2026

Die Polizei in Österreich ermittelt, wie genau es zum Zusammenstoß in der Luft kam. (Symbolbild)Matthias Röder/dpa

Die Polizei in Österreich ermittelt, wie genau es zum Zusammenstoß in der Luft kam. (Symbolbild)Matthias Röder/dpa

© Matthias Röder/dpa

Nachdem zwei Frauen bei einem Wingsuit-Sprung in Österreich schwer verletzt worden sind, ist ihr Zustand laut Polizei stabil. Sie befänden sich zwar noch auf Intensivstationen, seien aber auf dem Wege der Besserung, sagte eine Sprecherin der österreichischen Polizei. Laut Polizei waren die beiden Frauen am Samstag in Hohenems im österreichischen Bundesland Vorarlberg in der Luft kollidiert und abgestürzt. 

Eine 32-jährige Deutsche mit Hauptwohnsitz in der Schweiz schwebte danach zeitweise in Lebensgefahr. Eine 48-Jährige aus dem Landkreis Tuttlingen wurde schwer verletzt. Sie waren den Angaben zufolge in einer Gruppe mit 13 weiteren Fallschirmspringern unterwegs. Nach Angaben der Polizei war die 48-Jährige in einer Rechtskurve von hinten mit hoher Geschwindigkeit auf die 32-Jährige aufgeflogen.

Es gebe leider bisher keine neuen Erkenntnisse zum Ablauf des Vorfalls, sagte die Polizeisprecherin. Dafür sei die Befragung der Verletzten entscheidend, und dies sei derzeit noch nicht möglich. 

32-Jährige verlor Bewusstsein in der Luft

Am Wochenende hatte die Polizei mitgeteilt, bei dem Zusammenstoß habe die 32-Jährige das Bewusstsein verloren. Da sie ihren Fallschirm zum Landen nicht mehr selbst öffnen konnte, habe sich die automatische Schirmöffnung ausgelöst. Im Sinkflug habe sie eine Hochspannungsleitung berührt und sei in den Alten Rhein gestürzt. Zwei Schwimmer brachten die Frau ans Ufer, wo sie dem Rettungsdienst übergeben wurde. Laut Polizei verletzte sie sich lebensgefährlich.

Die 48-Jährige habe nach der Kollision kurzzeitig das Bewusstsein verloren, teilte die Polizei mit. Sie habe ihren Fallschirm zwar noch selbst auslösen, aber nicht mehr sicher landen können. Auch sie habe eine Hochspannungsleitung gestreift. Die Frau sei aus etwa zehn Metern Höhe auf den Boden geprallt und mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht.

Sprung aus rund 4.000 Metern Höhe

Die verwendeten Fallschirme, die die Wingsuit-Springerinnen zum Landen dabeihatten, wurden sichergestellt. Die Gruppe sprang laut Polizei in rund 4.000 Metern Höhe aus einem Flugzeug. Nach dem Unfall seien die beiden Frauen nur bedingt ansprechbar gewesen und hätten keine Angaben zum Hergang machen können.