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Nach Tornado: Schlimmste Spuren sind beseitigt

Spielplätze öffnen wieder, doch auf den Wanderwegen türmen sich Baumstämme. Wie Höhr-Grenzhausen mit den Folgen des Tornados kämpft.

31.08.2026

Der Tornado hinterließ eine Schneise der Verwüstung. (Archivfoto) Thomas Frey/dpa

Der Tornado hinterließ eine Schneise der Verwüstung. (Archivfoto) Thomas Frey/dpa

© Thomas Frey/dpa

Über eine Woche nach dem Tornado in Höhr-Grenzhausen sind die schlimmsten Verwüstungen beseitigt. Spielplätze und Friedhöfe, die stark betroffen gewesen seien, würden Anfang dieser Woche wieder geöffnet, sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung. Alle betroffenen Familien hätten eine Unterkunft gefunden. Der angerichtete Gesamtschaden könne noch nicht beziffert werden. Bei einer Firma, deren Gebäude abgedeckt worden sei, liege er bei rund vier Millionen Euro. „Das Schwierigste in den nächsten Wochen und Monaten wird es, die mit Baumstämmen versperrten Wanderwege freizubekommen“, so der Sprecher. 

Der Tornado war am Abend des 19. August durch die Stadt im Westerwald gezogen, zahlreiche Dächer wurden abgedeckt und Gebäude zum Teil schwer beschädigt. Nach damaligen Angaben des Deutschen Wetterdienstes wurden in dem Ortsteil Grenzau Windböen mit Geschwindigkeiten bis zu 115 Kilometer pro Stunde gemessen, die Experten gingen noch von deutlich höheren Windgeschwindigkeiten abseits der Wetterstationen aus.