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Nach Schuss auf Karl-Marx-Straße - Tatverdächtiger in Haft

Vier Monate nach dem Schuss auf einen 24 Jahre alten Mann auf der belebten Einkaufsstraße in Berlin-Neukölln sitzt ein Verdächtiger in Haft. Die Polizei stellte den 40-Jährigen am vergangenen Freitag.

28.07.2026

Die Polizei hat am vergangenen Freitag einen mutmaßlichen Schützen festgenommen. (Symbolbild)Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Polizei hat am vergangenen Freitag einen mutmaßlichen Schützen festgenommen. (Symbolbild)Karl-Josef Hildenbrand/dpa

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nach dem Schuss auf einen 24-Jährigen auf der Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln hat die Polizei einen 40 Jahre alten Mann festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, wurde der mutmaßliche Täter in der Sonnenallee am vergangenen Freitag, etwa vier Monate nach der Tat, von der Polizei gestellt. 

Er wird demnach verdächtigt, am Nachmittag des 13. März auf dem Gehweg der belebten Einkaufsstraße mehrere Schüsse abgegeben zu haben. Dabei wurde ein unbeteiligter Mann am Bein getroffen und verletzt. Zuvor gab es nach Polizeiangaben eine Auseinandersetzung zwischen dem 40-Jährigen und mehreren Menschen. Der Verdächtige befinde sich nun in Untersuchungshaft, hieß es.

Ermittelt hatte die Sondereinheit „Ferrum“. Die im vergangenen November gegründete Einheit geht gegen gewalttätige Gruppen und Schusswaffenkriminalität vor. Nach Angaben der Ermittler stehen Banden im Fokus, deren Anführer aus der Türkei agieren und türkisch- sowie kurdischstämmige Ladeninhaber in Berlin und anderen Städten erpressen.