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Nach Schlossbrand: Drohnenbilder für Denkmalschutz

Beim Großbrand in der Nacht zum Donnerstag wurden weite Teile des historischen Schlosses Wallhausen zerstört. Das Areal soll jetzt für den Denkmalschutz dokumentiert werden - aus der Luft.

31.07.2026

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen einen Brand am Schloss Wallhausen. (Archivbild)Bodo Schackow/dpa

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen einen Brand am Schloss Wallhausen. (Archivbild)Bodo Schackow/dpa

© Bodo Schackow/dpa

Nach dem Großbrand im historischen Schloss Wallhausen soll ein Spezialist umfangreiche Drohnenaufnahmen für den Denkmalschutz machen. „Die Dokumentation dient in Ergänzung zu den Aktivitäten der Feuerwehren der denkmalschutzrechtlichen Datenerhebung, die für einen möglichen Wiederaufbau verwendet werden kann“, teilte der Landkreis Mansfeld-Südharz mit. Landrat André Schröder (CDU) bedankte sich beim Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie für die Amtshilfe. 

Am Donnerstagmorgen gegen 3.00 Uhr war aus zunächst unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Es zerstörte den Dachstuhl des denkmalgeschützten Renaissance-Schlosses und beschädigte das zweite Obergeschoss erheblich.

Zur Brandursache gibt es weiterhin keine Erkenntnisse, wie eine Polizeisprecherin in Halle sagte. Alles sei noch glutheiß, auch die Statik müsse geprüft werden. 

Das Dach stand in Vollbrand. (Archivbild)Jacob Schröter/dpa

Das Dach stand in Vollbrand. (Archivbild)Jacob Schröter/dpa

© Jacob Schröter/dpa

Das denkmalgeschützte Schloss wurde zwischen 1606 und 1613 von der Adelsfamilie von der Asseburg errichtet. Nach der Bodenreform 1945 ging das Gebäude in Gemeindebesitz über und wurde bis 2004 als Schule genutzt. Seit 2005 befindet sich das Schloss in Privatbesitz und wird als Hotel, Restaurant und Ausstellungsort genutzt.