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Nach Gefahrengut-Alarm: Flugverkehr läuft wieder regulär

Eine Frau meldet am Donnerstag einen gefährlichen Stoff. Das Terminal 1 wird zwischenzeitlich geräumt. Über den Gefahrenstoff, der die Evakuierung auslöste, ist noch nichts bekannt.

04.09.2026

Einsatzkräfte der Feuerwehr waren nach dem Gefahrgutalarm am Terminal 1 des Flughafens BER im Einsatz.Michael Ukas/dpa

Einsatzkräfte der Feuerwehr waren nach dem Gefahrgutalarm am Terminal 1 des Flughafens BER im Einsatz.Michael Ukas/dpa

© Michael Ukas/dpa

Nach einer Evakuierung des Terminals 1 am Hauptstadtflughafen BER aufgrund eines Gefahrengut-Alarms läuft der Flugverkehr am heutigen Freitagmorgen wieder regulär. Nur einige wenige Flüge fallen aus, wie der Fluginformation auf der Internetseite des BER zu entnehmen ist. „Für den frühen Freitagmorgen haben Airlines zwei Abflüge gestrichen, da die entsprechenden Maschinen gestern Abend nicht am BER landen konnten“, sagte eine Flughafensprecherin. Passagiere, die gestern oder heute nicht abfliegen konnten, würden von ihren Airlines über Reisealternativen informiert.

Wegen eines möglicherweise gefährlichen Stoffes war das Terminal 1 geräumt worden, alle Passagiere mussten das Gebäude verlassen. Der Flugbetrieb wurde nicht eingestellt, es kam aber zu Verzögerungen und vereinzelt zu Flugausfällen. Nach Angaben der Bundespolizei hatte eine Frau bei deren Servicepoint gesagt, sie habe einen gefährlichen Stoff dabei. Später am Abend gab es dann Entwarnung. Das Terminal wurde gegen 20.45 Uhr von der Polizei wieder freigegeben. 

Nach bisherigen Erkenntnissen bestand laut Bundespolizei zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Angaben zu dem untersuchten Stoff wurden zunächst nicht gemacht. Das Ergebnis der Untersuchung soll in den kommenden Tagen folgen. „Wir sind noch in der Auswertung“, sagte ein Sprecher am Morgen.

Die Abfertigung der Fluggäste wurde zwischenzeitlich so weit wie möglich auf Terminal 2 verlegt.Ann-Marie Utz/dpa

Die Abfertigung der Fluggäste wurde zwischenzeitlich so weit wie möglich auf Terminal 2 verlegt.Ann-Marie Utz/dpa

© Ann-Marie Utz/dpa