Nach Feuer im Klinikum Cracau: Eine Station wieder offen
Ein Feuer hatte am Montag im Klinikum Cracau einen Großeinsatz der Feuerwehr sowie einen Millionenschaden verursacht. Zwei Stationen mussten gesperrt werden: Eine ist wieder offen, eine ist umgezogen.
Im Klinikum Cracau kam es zu einem Feuer. (Symbolbild) Soeren Stache/dpa
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Nach dem Brand in einem Patientenzimmer des Klinikums Cracau ist am Dienstagmorgen die darüberliegende Station wieder in Betrieb genommen worden. Außerdem haben Gutachter und die Kriminalpolizei über das weitere Vorgehen entschieden, wie es von der Universitätsmedizin Magdeburg hieß, zu der das Klinikum gehört. Dafür fand am Dienstag eine Ortsbegehung statt.
Die Klinik konzentriere sich nun auf die Sanierung der beschädigten gastroenterologischen Station. Weiterhin blieb unklar, was das Feuer ausgelöst hatte. Die Polizei ermittelt demnach dazu.
Das Feuer war am Montagmorgen in einem Patientenzimmer ausgebrochen. Die Patientin, in deren Zimmer der Brand ausgebrochen war, hatte eine Rauchgasvergiftung erlitten. Zwei weitere Personen wurden ebenfalls leicht verletzt. Insgesamt seien etwa 70 Patienten vorsorglich aus dem Gebäude gebracht worden.
Eine Station wieder offen, eine andere umgezogen
Die betroffene gastroenterologische Station sei bei dem Feuer erheblich beschädigt worden. Sie zog den Angaben zufolge in einen anderen Bereich des Klinikums um und wird dort weiterbetrieben. Eine Wiederherstellung werde nach bisherigem Erkenntnisstand mehrere Monate dauern. Erste Schätzungen gingen von einem Schaden in Millionenhöhe aus.
Ebenfalls gesperrt war zunächst die darüberliegende Station, die am Dienstagmorgen wieder in Betrieb genommen wurde, wie es weiter hieß. Zudem sei die „stationäre und akutmedizinische Versorgung“ sichergestellt, wie das Klinikum bereits am Montag mitteilte.