Mysteriöser Tod einer Frau: Wird das Rätsel nie gelöst?
Sie wollte keine Hilfe, stieg ins Taxi – einen Tag später war sie tot. Was geschah in der Bahnunterführung von Lauffen? Das wird vielleicht nie geklärt.
Ein erstes Obduktionsergebnis gibt Einblicke in die mysteriösen Geschehnisse (Symbolbild)Marcus Brandt/dpa
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Der mysteriöse Tod einer Frau im Landkreis Heilbronn wird vielleicht nie ganz geklärt. Denn auch nach der Obduktion der Leiche bleiben die Umstände ein Rätsel.
Es gebe nach ersten Ergebnissen keine medizinischen Hinweise darauf, dass die Frau aufgrund einer Verletzung durch einen Verkehrsunfall in Lauffen am Neckar gestorben sei, teilte die Polizei mit. Möglich sei dennoch, dass es tatsächlich einen Autounfall gegeben haben könnte. Die tödlichen Verletzungen deuteten auf einen Sturz hin. Dieser sei auch etwa durch Touchieren des Autos durchaus vorstellbar.
In Unterführung angefahren?
Die 56 Jahre alte Frau war am Dienstag zu einem Arbeitstermin unterwegs gewesen. Sie stellte ihr Auto an einem Drogeriemarkt ab und hatte noch einen 500 Meter weiten Weg bis zu ihrer Zieladresse. Die Frau ging zu Fuß durch eine Bahnunterführung, die nur für Autos bestimmt ist. Hier sei sie von einem Wagen angefahren worden und hingefallen, soll sie später gegenüber den Anwesenden beim Termin berichtet haben. Das Auto sei ohne anzuhalten weitergefahren.
Die Frau habe berichtet, dass sie nach dem mutmaßlichen Unfall aufgestanden, weitergegangen und ein zweites Mal gestürzt sei. Hierbei halfen ihr zwei Passanten auf, die bis heute nicht identifiziert werden konnten. Diese begleiteten sie schließlich zu ihrem Termin. Dort lehnte die Frau jegliche Hilfe ab. Anschließend fuhr sie mit einem Taxi nach Hause, anstatt ihr eigenes Auto zu nehmen.
Die Frau wurde am nächsten Tag von einem Angehörigen tot in ihrer Wohnung in Brackenheim (Kreis Heilbronn) gefunden. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen.