Motorradfahrer gedenken toter Soldaten in Berlin
Mit einer Gedenkfahrt haben zahlreiche Motorradfahrer am Samstag den toten Soldaten der Bundeswehr gedacht. Dabei begleiteten auch viele Biker aus anderen Nationen die Fahrt.
Die Motorradfahrer gedachten der toten Soldaten der Bundeswehr. Fabian Sommer/dpa
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Hunderte Biker haben am Samstag mit einer Gedenkfahrt toter Soldaten gedacht. Es seien die Namen von verstorbenen Soldaten vorgelesen, beobachtete ein dpa-Reporter vor Ort. An der Veranstaltung beteiligten sich auch Motorradfahrer aus anderen Ländern.
Der „Memorial Run“ - die Motorrad-Gedenkfahrt - findet vor allem für gefallene Soldaten der Bundeswehr sowie von UN- und NATO-Missionen statt. Die Teilnehmer gedachten der Toten und wollten nach eigenen Angaben ein „Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und Erinnerung“ setzen.
Die Gedenkfahrt startete am alten Flughafen Tempelhof und endete mit einer Kundgebung am Ehrenmal der Bundeswehr am Bundesministerium der Verteidigung. An der Veranstaltung nahmen auch Menschen aus Schweden, Dänemark, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Frankreich, dem Vereinigten Königreich sowie den USA teil.