dpa

Mobilfunknetz wird besser - Lücken bleiben

Der Mobilfunkpakt endet Ende nächsten Jahres. Die Ziele aus der Vereinbarung mit den Netzbetreibern sind bereits erreicht. Noch gibt es aber weiße Flecken bei der Versorgung.

23.10.2026

Den Mobilfunkpakt gibt es in Rheinland-Pfalz seit dem Jahr 2022. (Archivbild)Bernd Weißbrod/dpa

Den Mobilfunkpakt gibt es in Rheinland-Pfalz seit dem Jahr 2022. (Archivbild)Bernd Weißbrod/dpa

© Bernd Weißbrod/dpa

Die Mobilfunkversorgung in Rheinland-Pfalz kommt voran. Versorgungslücken bestehen jedoch weiterhin. Im Mobilfunkpakt war vereinbart worden, bis Ende nächsten Jahres rund 2.100 Standortmaßnahmen wie den Neubau und die Erweiterung bestehender Anlagen zu realisieren. Mit mittlerweile 2.600 Vorhaben für den Netzausbau sei das Ziel bereits klar übertroffen worden, berichtete Digitalministerin Doris Ahnen (SPD) in Mainz.

Bei der Mobilfunkversorgung liegt der Standard 4G den Angaben zufolge im Land bei 96,82 Prozent und für 5G bei 93,91 Prozent in der Fläche. Mit diesen Werten sei Rheinland-Pfalz gut aufgestellt, sagte Ahnen. Trotz der vorzeitigen Erfüllung der Ausbauzahlen aus dem Mobilfunkpakt sollte die Versorgung aber weiter vorangetrieben werden, um auch die übrigen Lücken zu schließen.

Mobilfunkpakt seit 2022

In Rheinland-Pfalz gibt es seit dem Jahr 2022 einen Mobilfunkpakt, der zuletzt bis zum Jahr 2027 erneuert wurde. Teilnehmer sind die vier Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone, Telefonica/O2 und das Unternehmen 1&1.

Neu dazu gekommen sind zuletzt auch aktive Funkmastbetreiber. Dabei handelt es sich um die ATC Germany Holdings GmbH, die DFMG Deutsche Funkturm GmbH, die Phoenix Tower Germany GmbH sowie Vantage Towers AG und 5G Synergiewerk GmbH.

Während die Mobilfunknetzbetreiber ihr Netz durch ihre Antennen betreiben, welche die jeweiligen Funksignale aussenden, sind die Infrastrukturbetreiber diejenigen, welche im Auftrag der Netzbetreiber die Funkmasten errichten und damit die passive Infrastruktur für den Mobilfunk bereitstellen.