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Mit Wildpflanzen für einen grüneren Schulhof

Grauer Asphalt war gestern: Zehn Schulen verwandeln ihre Schulhöfe in grüne Oasen – mit eigenen Ideen und finanzieller Unterstützung.

07.10.2026

Insgesamt 33 Schulen sind inzwischen im Projekt „Grüne Schulhöfe“ ausgezeichnet worden. (Symbolbild)Matthias Bein/dpa

Insgesamt 33 Schulen sind inzwischen im Projekt „Grüne Schulhöfe“ ausgezeichnet worden. (Symbolbild)Matthias Bein/dpa

© Matthias Bein/dpa

Heimische Wildpflanzen und Bäume statt grauer Betonfläche auf dem Schulgelände: Für ihre naturnahe Umgestaltung von Schulhöfen sind zehn Schulen ausgezeichnet worden. Die Gewinnereinrichtungen hatten sich laut Mitteilung des Umweltministeriums bereits im Mai 2024 unter 70 Bewerbern durchgesetzt.

Das Ministerium stellte diesen Projektschulen jeweils 20.000 Euro zur Verfügung, um mit Schülern Ideen innerhalb des Projekts „Grüne Schulhöfe“ zu entwickeln und umzusetzen. Zusätzlich unterstützte die Thüringer Unfallkasse die Projektschulen finanziell und inhaltlich. Zum Abschluss der Projekte wurden heute in Neustadt an der Orla die Auszeichnungen verliehen.

„Wenn die Schülerinnen und Schüler mit anpacken, lernen sie viel über Möglichkeiten des Hitzeschutzes sowie über die Vielfalt von Pflanzen und Tieren unter Schulhof-Bedingungen“, sagte Umweltminister Tilo Kummer (Thüringen.Gerecht) anlässlich der Auszeichnungen. Die Schulkinder könnten mit ihren Lehrerinnen und Lehrern ihre Schulhöfe nach eigenen Vorstellungen umgestalten und begrünen.

Seit Beginn des Projekts 2018 gibt es nun 33 Schulen mit Grünen Schulhöfen. Das Umweltministerium arbeitet dafür mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zusammen.