Mit Polizei-Eskorte in den Kreißsaal
Eigentlich will die Polizei nur einen Raser stoppen - doch plötzlich zählt jede Minute. Wie ein Baby fast auf der Autobahn bei Lübben zur Welt gekommen wäre.
Das war allerhöchste Zeit: Beinahe wäre ein Baby auf der Autobahn zur Welt gekommen. Ein Streifenwagen eskortierte die werdenden Eltern in die Klinik. (Symbolbild)Carsten Rehder/dpa
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Es hat zunächst wie ein Fall von Raserei auf der Autobahn bei Lübben ausgesehen. Aber auf dem Beifahrersitz des Wagens lag eine hochschwangere Frau in den Wehen. Schließlich bekam der werdende Vater freie Fahrt - eskortiert von der Autobahnpolizei mit Blaulicht. „Offenbar war das Baby schneller als geplant“, teilte die Polizei jetzt zu dem ungewöhnlichen Einsatz vom vergangenen Donnerstag mit.
Der Autofahrer war auf der A13 zu schnell unterwegs und hielt Sicherheitsabstände nicht ein. Deshalb stoppte die Polizei den Wagen. Der werdende Vater bat die Beamten aufgeregt um Hilfe. Diese kündigten den Eiltransport dann auch gleich in der Klinik an. „So konnte in der Geburtsurkunde schließlich doch die Stadt Lübben anstatt einer Straßenkilometrierung als Geburtsort vermerkt werden“, hieß es in der Mitteilung der Polizei.