Ministerin für Zusammenarbeit mit Berlin bei Rüstung
Brandenburgs Wirtschaftsministerin will Ansiedlungen aus der Rüstungsbranche vorantreiben - am liebsten mit Berlin. Ist eine Kooperation mit einer neuen Regierung machbar?
Brandenburgs Wirtschaftsministerin sieht großes Potenzial bei der Ansiedlung von Rüstungsunternehmen. (Archivbild) Soeren Stache/dpa
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Brandenburgs Wirtschaftsministerin Martina Klement (CSU) will bei der Ansiedlung von Rüstungsunternehmen mit Berlin zusammenarbeiten, aber den Weg notfalls auch allein fortsetzen. „Ich persönlich bin jedenfalls davon überzeugt, dass Berlin und Brandenburg gemeinsam wahnsinniges Potenzial in diesem Bereich hätten, tatsächlich ganz vorne mitzuspielen“, sagte Klement im RBB-Inforadio.
„Und wir in Brandenburg werden den Weg fortsetzen. Lieber mit Berlin, aber wenn es nicht geht, dann eben notfalls alleine, obwohl ich das sehr schade fände, weil Berlin und Brandenburg meines Erachtens zusammengehören und nur gemeinsam richtig stark sein können.“ Nun müsse man die Regierungsbildung in Berlin abwarten, so Klement. Bislang sah die Linke die Ansiedlung von Rüstungsindustrie kritisch.
Auch die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) soll nach dem Willen Brandenburgs ausgebaut werden. Sie müsse natürlich auch den Sicherheits- und Verteidigungsbereich weiterhin mit abdecken, sagte die Ministerin im RBB-Inforadio.