Minister motiviert Schüler: „Nicht aufgeben, dranbleiben!“
Nach den Sommerferien fällt der Start ins neue Schuljahr oft schwer. Brandenburgs Bildungsminister Hoffmann rät dennoch: Strengt euch an! Er hat selbst erlebt, was passiert, wenn man es nicht tut.
Hoffmann rät: Strengt euch an! Er weiß aus eigener Erfahrung, was passiert, wenn man es nicht tut. (Archivbild)Soeren Stache/dpa
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Das neue Schuljahr startet und Brandenburgs Bildungsminister rät Schülerinnen und Schülern, auch in schwierigen Zeiten an sich zu glauben. „Auch wenn du mal in einer Phase bist, in der es nicht gut läuft: Nicht aufgeben, dranbleiben! Und nicht die Hoffnung aufgeben“, sagte Gordon Hoffmann (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.
Zum Glück lebten wir in einem Land, in dem man eine zweite Chance bekomme, so der Minister. „Oder auch noch eine dritte oder vierte Chance.“ Man könne ganz vieles korrigieren und in die richtigen Bahnen lenken. „Aber man muss selbst bereit sein, etwas dafür zu tun.“
Hoffmann weiß, wovon er spricht: Er selbst hatte eine bewegte Schulzeit und wäre selbst fast einer der Jugendlichen ohne Abschluss geworden. Er sei faul gewesen und habe seinen Zehnte-Klasse-Abschluss nur gerade so geschafft, hatte der Prignitzer vor einiger Zeit bekannt. Seine Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer schmiss er kurz vor der Prüfung hin.
„Nicht selbstverständlich, dass ich noch die Kurve bekommen habe“
„Ich rate jedem Schüler und jeder Schülerin, sich tatsächlich anzustrengen“, so Hoffmann. „Das habe ich nämlich damals nicht gemacht und ich glaube, es war nicht selbstverständlich, dass ich noch mal die Kurve bekommen habe.“
Letztlich nutzte Hoffmann seine Chance über den zweiten Bildungsweg und begann ein Fachschulstudium der Sozialpädagogik und studierte später Soziale Arbeit. Seit 2009 ist er Landtagsabgeordneter - und seit diesem Jahr Bildungsminister.
„Es war ein beachtlicher Umweg, den ich da genommen habe“, fasste er zusammen. „Das hätte ich mir rückblickend sehr gern erspart.“