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Minister Poseck: Frankfurt Anziehungspunkt für Rechtsbrecher

Mehr als 1.000 Polizisten, Wasserwerfer und Hubschrauber waren in Frankfurt im Einsatz – trotzdem eskalierte die Lage. Der Landesinnenminister sagt, warum.

01.11.2026

Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) hat nach den Ausschreitungen in Frankfurt auf Probleme mit Gruppen gewaltbereiter junger Männer in Frankfurt hingewiesen. Boris Roessler/dpa

Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) hat nach den Ausschreitungen in Frankfurt auf Probleme mit Gruppen gewaltbereiter junger Männer in Frankfurt hingewiesen. Boris Roessler/dpa

© Boris Roessler/dpa

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Frankfurt hat Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) auf Probleme mit gewaltbereiten Gruppen junger Menschen hingewiesen. „In Frankfurt hat sich ein enormes Gewaltpotential von Linksextremisten und gewaltorientierten jungen Menschen, größtenteils mit Migrationshintergrund, entladen“, sagte der Minister mit Blick auf die Krawalle vom Vorabend. „Genau vor diesen Gefahren haben wir im Vorfeld gewarnt.“ Deshalb sei die Polizei massiv im Einsatz gewesen - mit mehr als 1.000 Kräften, mit Wasserwerfern, SEK, Hubschrauber und Tränengas.

„Frankfurt ist leider an jedem Wochenende ein besonderer Anziehungspunkt für junge Menschen, die Rechtsbrüche begehen und in Teilen gewaltbereit sind“, erklärte er weiter. „Die Tätergruppen kommen nur zu einem Teil aus Frankfurt; sie reisen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet an.“ Auf diese Entwicklung habe man „unabhängig von gestern bereits mit einem massiven Polizeiaufgebot auf der Zeil und in der Frankfurter Innenstadt reagiert“. Für die Einkaufsmeile Zeil sei etwa eine Besondere Aufbauorganisation (BAO) eingerichtet worden.

Nach zunächst friedlichen Demonstrationen Tausender junger Menschen war es am Abend in Frankfurt zu gewalttätigen Szenen mit eingeschlagenen Schaufenstern und Plünderungen von Geschäften gekommen.