Minenjagdboot „Homburg“ vor Nato-Einsatz
Das Minenjagdboot „Homburg“ startet in Kiel seinen Nato-Einsatz. Es soll Seewege sichern und explosive Altlasten beseitigen.
Ein Minenjagdboot startet in Kiel am Freitag zu einem Nato-Einsatz. (Archivbild)Axel Heimken/dpa
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Das deutsche Minenjagdboot „Homburg“ startet am Freitag von Kiel aus zu einem Nato-Einsatz. Boot und Besatzung gehören in den kommenden Monaten dem Ständigen Nato Verband SNMCMG1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1) an, wie die Marine ankündigte. Das ist ein ständiger Minenräum-Verband des Verteidigungsbündnisses.
Der Verband operiert ganzjährig überwiegend in Nord- und Ostsee und angrenzenden Seegebieten. Zudem wird die „Homburg“ nach Marineangaben an den Manövern „Northern Viking“ und „Joint Warrior“ teilnehmen. Einsatzgebiet sind dabei im Wesentlichen Nordsee und Nordatlantik.
Hauptaufgabe der Besatzung sei es, „Seegebiete von Minen und anderen explosiven Altlasten zu räumen und damit die Sicherheit der Seewege zu gewährleisten“, erklärte Kommandantin Cornelia Just. Die „Homburg“ wird voraussichtlich bis Ende Oktober im Rahmen des NATO-Verbandes operieren.