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Metalltarife – Termin für dritte Verhandlung in Mitte steht

Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Geld und sichere Jobs, die Arbeitgeber verweisen auf die schwierige Wirtschaftslage. Was bringt die nächste Verhandlungsrunde in Mitte?

04.11.2026

Die Warnstreiks der IG Metall laufen seit Sonntag (Archivbild) Thomas Frey/dpa

Die Warnstreiks der IG Metall laufen seit Sonntag (Archivbild) Thomas Frey/dpa

© Thomas Frey/dpa

Im Tarifkonflikt der deutschen Metall- und Elektroindustrie sind während der Warnstreiks weitere Verhandlungen geplant. Für das Tarifgebiet Mitte mit Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland soll an diesem Freitag in Frankfurt weiter gesprochen werden, wie die IG Metall mitteilte. Zuvor wird bereits am Donnerstag in Baden-Württemberg in ebenfalls in der dritten Runde abgeklopft, ob sich ein Lösungsweg abzeichnet. 

Die IG Metall setzte am Mittwoch ihre Warnstreiks fort, die sie am Sonntag mit Ablauf der Friedenspflicht begonnen hatte. Schwerpunkte waren heute unter anderem das Opel-Werk in Rüsselsheim, das John-Deere-Werk in Kaiserslautern und Ford in Saarlouis. Zusammen zählte die Gewerkschaft in den drei Bundesländern mehr als 10.200 Beteiligte bei 91 Betrieben. Die Aktionen sollten auch am Donnerstag fortgesetzt werden.

Gewerkschaft: Fünf Prozent mehr Geld und sichere Jobs

Die IG Metall will in den Tarifverhandlungen für rund 3,7 Millionen Beschäftigte den Druck erhöhen. Betroffen von den zeitlich befristeten Ausständen sind wichtige Industriezweige wie Auto, Maschinenbau, Elektro und Metallerzeugung.

Die Gewerkschaft hat bei einer Laufzeit von zwölf Monaten fünf Prozent mehr Geld sowie die Sicherung von Jobs und Standorten gefordert. Die Arbeitgeber haben in der zweiten Verhandlungsrunde ein Angebot vorgelegt, das im kommenden Jahr eine Einmalzahlung und 2028 eine Stufenerhöhung von 1,3 Prozent im Juli 2028 vorsah. Begründet wurde die Offerte unterhalb der Teuerungsrate mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage und den hohen Kostenbelastungen für die Industrie in Deutschland.