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Messerangriff auf ehemalige Partnerin des Sohnes

Beim Spaziergang am Main wird eine Frau attackiert und verletzt. Unter Tatverdacht stehen ihr Ex-Partner und dessen Mutter.

22.07.2026

Die Polizei konnte die Verdächtige widerstandslos festnehmen. (Symbolbild)Soeren Stache/dpa

Die Polizei konnte die Verdächtige widerstandslos festnehmen. (Symbolbild)Soeren Stache/dpa

© Soeren Stache/dpa

Bei einem Messerangriff am Eisernen Steg in Frankfurt ist eine 37-Jährige verletzt worden. Tatverdächtig ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Mutter des früheren Partners der Frau. Die 70-Jährige soll ihr Opfer am Sonntagnachmittag bereits in der Innenstadt verfolgt haben. 

Schließlich habe die deutsche Staatsangehörige die 37-Jährige an den Haaren gezogen und mit einem Messer angegriffen, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Das Opfer erlitt demnach oberflächliche Schnittverletzungen im Hals- und Gesichtsbereich.

Dem Begleiter des Opfers gelang es den Angaben zufolge gemeinsam mit einem anderen Mann, die Tatverdächtige von der 37-Jährigen zu trennen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. 

Kontakt- und Annäherungsverbot 

Polizisten nahmen die Angreiferin widerstandslos fest, sie befindet sich den Angaben zufolge in Untersuchungshaft. Gleiches gilt laut Staatsanwaltschaft für ihren 47 Jahre alten, ebenfalls deutschen Sohn, der die Tat mit vorbereitet und koordiniert habe. Gegen beide hatte die 37-Jährige zuvor bereits gerichtliche Kontakt- und Annäherungsverbote erwirkt.

Der 47-Jährige wurde den Angaben zufolge am Montag kurz vor Mitternacht festgenommen. Er hatte eine scharfe Schusswaffe dabei, sowie Munition und ein Messer. Da Polizisten ihn festnehmen wollten, beobachteten sie laut Staatsanwaltschaft, dass sich der Mann mit seinem Fahrzeug zunächst in Richtung der Wohnung seiner Ex-Partnerin begab, sich dann jedoch entfernte.

Ein Haftrichter erließ gegen die Tatverdächtigen Haftbefehl wegen gemeinschaftlich versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung, wie die Staatsanwaltschaft mitteilt.