dpa

Mehrere tödliche Unfälle in Niedersachsen

Bei drei Unfällen in Niedersachsen kamen mehrere Menschen ums Leben. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen.

16.05.2026

In der Nacht auf Samstag gab es in Niedersachsen mehrere schwere Unfälle. (Symbolbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

In der Nacht auf Samstag gab es in Niedersachsen mehrere schwere Unfälle. (Symbolbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

(dpa/lni) - In Niedersachsen hat es am Abend und in der Nacht mehrere tödliche Unfälle gegeben. So kam bei einem Zusammenstoß am Freitagabend in Harpstedt ein 68-jähriger Mann ums Leben. Wie die Polizei mitteilte, übersah eine 66 Jahre alte Fahrerin an einer Kreuzung ein von rechts kommendes, vorfahrtsberechtigtes Fahrzeug. 

Die Autos kollidierten und wurden beschädigt. Der 68 Jahre alte Fahrer wurde nach dem Zusammenstoß reanimiert, die Maßnahme blieb aber erfolglos. Die Fahrerin wurde nicht verletzt. Was genau zu dem Tod des Mannes geführt hat, ist bislang nicht bekannt. 

Auf der A33 in Richtung Bielefeld gab es in der Nacht einen weiteren Zusammenstoß, bei dem eine Person tödlich verletzt wurde. Zwischen dem Kreuz Osnabrück-Süd und Harderberg sind insgesamt fünf Fahrzeuge kollidiert, wie eine Polizeisprecherin sagte. Dabei ist ein 42-jähriger Mann gestorben. Drei weitere Beteiligte erlitten leichte Verletzungen. Die Fahrbahn Richtung Bielefeld war längerfristig voll gesperrt. 

Am frühen Samstagmorgen ist zudem ein 32-jähriger Autofahrer auf der A39 in der Schleife zur A2 verunglückt. Die Ursache ist noch unklar. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, verließ der Mann danach sein Fahrzeug und lief auf die A2. Dort wurde er von einem herannahenden Sattelzug erfasst und tödlich verletzt. Warum er auf die Autobahn lief, ist bislang ebenfalls nicht bekannt.