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Mehr als 600 Stunden Stau in den Sommerferien

Hunderte Kilometer und Stunden lang verbrachten Reisende in Mecklenburg-Vorpommern im Auto statt im Urlaub. Die Anzahl und Dauer der Staus in den Sommerferien stieg zum letzten Jahr enorm an.

15.09.2026

Die A11 und A19 stechen in der Staubilanz sehr schlecht hervor. (Symbolbild)Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Die A11 und A19 stechen in der Staubilanz sehr schlecht hervor. (Symbolbild)Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

© Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns gab es in diesem Sommer 62 Prozent mehr Staus im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Staus in den sechs Sommerferienwochen von Mitte Juli bis Ende August stieg damit auf 839, wie ein Sprecher des ADAC Hansa mitteilte. 

Rund 610 Stunden und 570 Kilometer lang standen die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern im Stau. Zusammengerechnet macht das rund 25 Tage, in denen es sich im Bundesland durchgehend gestaut hat. Im Vorjahr waren es noch an die 380 Stunden. 

Die A11 und A19 verlangten von Reisenden besonders starke Nerven

Am meisten ausgebremst hat den Ferienverkehr eine Baustelle auf der A19 bei der Anschlussstelle Röbel. Hier kam es mal zu 13, 14 oder sogar 18 Kilometern Stau. Aber auch die A11 hat bei Autofahrern und Autofahrerinnen für eine Menge Ärger gesorgt. Die Staus haben sich von 256 im Jahr 2025 auf 574 mehr als verdoppelt. Die Wartezeit ist sogar noch dramatischer angestiegen: Fast dreimal länger als im Vorjahr standen die Menschen im Stau. Hintergrund sind laut ADAC der starke Reiseverkehr und der Grenzübergang nach Polen.