Mehr Studienanfänger mit Hochschulzugang aus dem Ausland
Die Hochschulen im Land ziehen junge Menschen aus vielen Regionen an. Eine Gruppe ist dabei deutlich stärker vertreten als früher.
Der Anteil der Erstsemester mit einer im Ausland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung in Sachsen-Anhalt ist binnen 20 Jahren deutlich gestiegen. (Symbolbild) Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa
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Der Anteil der Studienanfänger an Hochschulen in Sachsen-Anhalt mit einer im Ausland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung hat sich in den vergangenen 20 Jahren fast verdreifacht. Im Wintersemester 2025/26 traf das auf 28,2 Prozent der 7.868 Erstsemester zu, wie das Statistische Landesamt mitteilte.
2005/06 hatte der Anteil noch bei 10,1 Prozent gelegen, zehn Jahre später bei 18,2 Prozent. Insgesamt hatten 2.217 Studienanfänger ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben. Die Zahlen sagten nichts über die Staatsangehörigkeit der Studienanfänger aus.
2.982 Studienanfänger und damit 37,9 Prozent hatten ihre Hochschulzugangsberechtigung in Sachsen-Anhalt erworben. Weitere 2.669 kamen mit einer Studienberechtigung aus einem anderen Bundesland. Besonders häufig stammten sie aus Sachsen (823), Niedersachsen (471), Thüringen (273) und Brandenburg (255).