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Mehr Igelschutz: Kassel plant Nachtfahrverbot für Mähroboter

Die Stadt Kassel will Igel schützen und plant ein Nachtfahrverbot für Mähroboter. Weitere Kommunen in Hessen haben den Einsatz der Geräte nachts bereits eingeschränkt.

22.09.2026

Igel stehen auf der Roten Liste der Säugetiere Hessens auf der Vorwarnliste. Ihr Bestand geht stetig zurück. (Symbolbild)Armin Weigel/dpa

Igel stehen auf der Roten Liste der Säugetiere Hessens auf der Vorwarnliste. Ihr Bestand geht stetig zurück. (Symbolbild)Armin Weigel/dpa

© Armin Weigel/dpa

Um Igel besser zu schützen, soll in Kassel künftig ein Nachtfahrverbot für Mähroboter gelten. Die Stadtverordnetenversammlung habe den Magistrat beauftragt, „Maßnahmen zu ergreifen, um den Betrieb von Mährobotern in der Zeit von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang des folgenden Tages zu unterbinden“, teilte die Stadt mit.

„Hintergrund ist, dass beim nächtlichen Betrieb von Mährobotern die Gefahr besteht, die geschützte Wildtierart schwer zu verletzen oder sogar zu töten“, erklärte ein Sprecher der Stadt. Eine entsprechende Rechtsgrundlage werde nach dem mehrheitlichen Beschluss nun erarbeitet, erläuterte er. Details sollten vor Inkrafttreten veröffentlicht werden. Zuvor hatte der „Hessische Rundfunk“ (hr) zu dem Thema berichtet.

Igel stehen auf der Roten Liste der Säugetiere Hessens auf der Vorwarnliste. Ihr Bestand geht stetig zurück. Um die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere zu schützen, verbieten immer mehr hessische Kommunen die Benutzung von Mährobotern in der Nacht. Entsprechende Verbote haben etwa die Städte Marburg und Hanau sowie die Landkreise Gießen und Kassel eingeführt.

Um die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere zu schützen, verbieten immer mehr hessische Städte die Benutzung von Mährobotern in der Nacht. (Symbolbild)Monika Skolimowska/dpa

Um die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere zu schützen, verbieten immer mehr hessische Städte die Benutzung von Mährobotern in der Nacht. (Symbolbild)Monika Skolimowska/dpa

© Monika Skolimowska/dpa