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Mehr Hunde in Sachsen-Anhalt - weniger Beißvorfälle

Trotz mehr als 184.000 gemeldeter Hunde in Sachsen-Anhalt ist die Zahl der erfassten Beißvorfälle gesunken. Wie Halterinnen und Halter dazu beitragen, erklärt das Landesverwaltungsamt.

02.04.2026

Die Zahl der Hunde ist im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt laut Hunderegister gestiegen. (Symbolbild)Patrick Pleul/dpa

Die Zahl der Hunde ist im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt laut Hunderegister gestiegen. (Symbolbild)Patrick Pleul/dpa

© Patrick Pleul/dpa

Die Zahl der gemeldeten Hunde in Sachsen-Anhalt steigt - gleichzeitig geht die Zahl der Beißvorfälle deutlich zurück. Zum Jahresbeginn 2026 waren rund 184.000 Tiere im Hunderegister erfasst nach etwa 181.900 ein Jahr zuvor, wie das Landesverwaltungsamt mitteilte. Das Hunderegister zeigt demnach auch: Der Labrador Retriever ist wie in den letzten 17 Jahren der liebste Haushund der Sachsen-Anhalter, gefolgt vom Schäferhund und dem Jack Russell Terrier.

Ob bei Menschen, anderen Hunden oder mit dem Ergebnis eines Sachschadens: Hier wurde seltener zugebissen als im Vorjahr. Die Zahl der registrierten Beißvorfälle lag 2025 bei 84 und damit erstmals wieder seit 2017 im zweistelligen Bereich. 2024 hatte es noch 115 Attacken gegeben. 

Zum rückläufigen Trend sagte der Präsident des Landesverwaltungsamts, Thomas Pleye: „Hier spielen vor allem Umsicht und Verantwortungsbewusstsein der Hundehalterinnen und -halter eine zentrale Rolle.“

Teils bissen die Tiere bei den 84 Beißvorfällen auch mehrfach zu. So bissen in 58 der erfassten Fälle im vergangenen Jahr Hunde einen Menschen, 23 Mal einen anderen Hund und dreimal ein anderes Tier. In 13 Fällen entstand ein Sachschaden.