Massen-Fischsterben in Südthüringen - Polizei ermittelt
Störe, Forellen, Zander tot: In einer Südthüringer Fischzuchtanlage verendeten massenweise Tiere. Schaden: rund 100.000 Euro. Polizei und Behörden suchen nach der Ursache im Wasser.
Die Polizei ermittelt wegen eines plötzlich aufgetretenen Fischsterbens in einer Fischzuchtanlage in Untermaßfeld (Landkreis Schmalkalden-Meiningen). (Symbolbild)David Inderlied/dpa
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Im südthüringischen Untermaßfeld sind massenweise Fische in einer Fischzuchtanlage gestorben. Der Schaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt, sagte eine Sprecherin der Polizei. Der Vorfall ereignete sich bereits in der Nacht von Freitag zu Samstag. Wie viele Tiere verendeten, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Der MDR berichtete unter Berufung auf den Inhaber der Fischzuchtanlage im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, dass allein von den kleinen Brutfischen mehr als 100.000 Tiere gestorben seien.
Bach speist Becken mit Wasser
Die genaue Ursache für das Massensterben ist noch unklar. Jedoch geht die Polizei derzeit davon aus, dass ein unbekannter Schadstoff über den Bach Sülze in die Becken der Anlage gelangte, die aus dem Bach mit gespeist werden. Den Angaben zufolge sind Fischarten wie Störe, Forellen, Karpfen, Plötzen, Zander und Hechte betroffen.
Die Kriminalpolizei Suhl ermittelt wegen der Gewässerverunreinigung. Außerdem habe die untere Gewässerbehörde Proben entnommen, die nun untersucht werden sollen.