Marinetechnikspezialist Gabler mit stabilem Börsendebüt
Gabler feiert ein insgesamt ein ordentliches Börsendebüt: Der Aktienkurs liegt zunächst über dem Angebotspreis, sinkt im Handelsverlauf aber wieder ab.
Gabler startet an der Börse. (Symbolbild)Arne Dedert/dpa
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Der Marine- und Meerestechnikspezialist Gabler ist erfolgreich an die Börse gegangen. Nach einem Start zu 47,20 Euro kletterten die Aktien bis über 48 Euro. Am Nachmittag sank der Kurs hingegen wieder deutlich auf rund 43 Euro. Wie das Unternehmen aus Lübeck zuvor mitteilte, erwartet Gabler einen Nettoemissionserlös von rund 40 Millionen Euro aus den neuen Aktien.
Damit sollen die Bilanz gestärkt, das Wachstum angekurbelt und kleinere Zukäufe getätigt werden, wie es hieß. Insgesamt seien rund 3,02 Millionen Aktien platziert worden. Eigner ist die Possehl-Gruppe, die nach dem Börsengang mindestens eine Minderheitsbeteiligung an der Gesellschaft halten will.
Gabler ist eigenen Angaben zufolge ein führender Anbieter von U-Boot-Ausfahrgerätesystemen. Zudem ist das Unternehmen in den Bereichen Unterwasserkommunikation und -datenmanagement sowie Unterwasser-Energiespeicherlösungen, etwa zum Schutz kritischer Unterwasserinfrastruktur, tätig. Den Großteil seines Nettoumsatzes erzielt Gabler mit Verteidigungs- und verteidigungsbezogenen Lösungen.
Angebotspreis von 44 Euro
Vom 27. Februar bis zum 4. März konnten Privatanleger Kaufaufträge für die Aktie erteilen, hieß es vom Unternehmen. Die Preisspanne sei auf 37 bis 47 Euro pro Aktie festgelegt worden. Anschließend war der Angebotspreis auf 44 Euro festgelegt worden.