Mann ersticht aggressiven Hund - 70-Jährige verblutet fast
Ein Bullterrier beißt in Hessen eine Seniorin in die Arme und geht dann auf seinen Halter, den Sohn der Frau, los. Das Tier stirbt, die beiden Menschen überleben schwer verletzt.
So sehen Staffordshire Bullterrier aus. (Symbolbild) Axel Heimken/dpa
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Ein Mann hat im hessischen Marburg seinen aggressiven Hund erstochen. Das Tier hatte die Mutter des Halters und ihn selbst schwer verletzt. Polizeibeamte retteten der Frau wohl das Leben, wie die Kollegen nach dem Einsatz am Nachmittag berichteten.
Der Staffordshire Bullterrier habe die 70-Jährige aus bislang ungeklärten Gründen in den Arm gebissen. Der 49 Jahre alte Sohn der Frau und Halter des Hundes eilte zu Hilfe, wurde aber ebenfalls angegriffen. „Der Hundehalter erstach daraufhin seinen Hund mit einem Messer“, hieß es im Polizeibericht.
Polizei rettete der Frau vermutlich das Leben
Beide Geschädigten erlitten erhebliche Verletzungen und kamen ins Universitätsklinikum. Die Polizisten, die zuerst in die Wohnung mit dem Hund kamen, stabilisierten die Frau. „Durch das Anlegen eines sogenannten Tourniquets konnten die Beamten die starke Blutung am Arm der Frau stoppen und ihr damit vermutlich das Leben retten“, berichteten die Beamten. Dabei wird mit einem Abbindesystem der Blutfluss unterbrochen.
Ein Zeuge hatte Schreie gehört und die Polizei verständigt. Eine Gefahr für Menschen außerhalb der Wohnung habe zu keiner Zeit bestanden, so die Polizei. In sozialen Medien verbreiteten sich dennoch „Gerüchte“, die einen anderen Einsatzgrund nannten, wie es hieß. Die Polizei appellierte an die Bevölkerung, diese Falschmeldungen nicht weiterzuverbreiten.