Mainz macht auf Schalke einen „super Job“
Mit zehn Punkten aus sechs Spielen steht Mainz 05 gut da - wenn da nicht die Heimschwäche wäre. Doch der Sieg auf Schalke macht den Rheinhessen Mut.
Ließen sich auf Schalke feiern: Mainzer Bundesliga-Profis.Bernd Thissen/dpa
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Nach dem dritten Auswärtssieg im dritten Anlauf geht der FSV Mainz 05 nun das Unternehmen Heimschwäche an. Beflügelt vom 1:0-Sieg beim FC Schalke 04 kündigte Matchwinner Phillip Tietz an: „Ich will, dass schnell wieder Samstag ist, und wir gegen Bremen spielen können.“
Bei den Rheinhessen war einmal mehr Verlass auf den 29 Jahre alten Stürmer, der mit seinem Treffer (24. Minute) das Spiel entschied. Er traf saisonübergreifend in fünf Auswärtspartien der Fußball-Bundesliga in Serie.
Extra-Dankeschön an die Fans
„Wir haben einen super Job gemacht und haben uns viele Chancen erspielt. Ich glaube, wir hätten das eine oder andere Törchen mehr schießen können“, bilanzierte Tietz. „Das ist im Nachhinein aber egal. Wir haben die drei Punkte, die wir mit nach Mainz nehmen.“ Ausdrücklich bedankte sich der Angreifer bei den mitgereisten Fans: „6.000 waren dabei, das war der Wahnsinn.“
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— 1. FSV Mainz 05 (@1FSVMainz05) October 17, 2026
Auch Sportdirektor Niko Bungert sprach von einer bemerkenswerten Entwicklung: „Der Block ist voller und da hat sich eine kleine Euphorie entwickelt. Das macht Spaß, ist aber keine Garantie, dass es immer so weiterläuft.“ Man sei nun guter Dinge, so der Ex-Profi, „dass wir auch in den Heimspielen noch unsere Punkte holen werden“. Zu Hause sind die 05er in dieser Saison noch sieglos.
Gegentorflut gestoppt
„Cooler Sieg, coole erste Hälfte“, lobte Trainer Urs Fischer seine Profis, bei denen Paul Nebel sein Saisondebüt gab und der 18 Jahre junge Kacper Potulski in der Abwehr glänzte. Fischer monierte zwar die Chancenverwertung in der ersten Halbzeit, hob aber nach zuletzt zehn Gegentoren in drei Spielen das Defensivverhalten hervor: „Meine Mannschaft hat es heute wirklich gut gemacht, ihr Tor toll verteidigt, hat sich mit allem reingeworfen, was sie hatte.“
Die Leistung von Torschütze Tietz kommentiert der FSV-Coach gewohnt nüchtern: „Zum einen hat er im Moment einen Lauf, er weiß, wo er hin muss im Strafraum. Er wird aber auch immer wieder gut in Szene gesetzt.“
Phillip Tietz (r.) entschied kaltschnäuzig die Partie. Bernd Thissen/dpa
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Torwart Alexander Schwolow und Mainz 05 nehmen die Hürde in Gelsenkirchen. Bernd Thissen/dpa
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