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Mainz gegen Bremen: Heimsieg ist überfällig

Über ein halbes Jahr kein Bundesliga-Sieg vor eigenem Publikum: Mainz 05 weiß genau, was gegen Werder und Torjäger Niclas Füllkrug erwartet wird. Wie der Trainer darauf reagiert.

23.10.2026

Heimsieg fällig: Trainer Urs Fischer und der FSV Mainz 05 gefordert. (Archivbild)Torsten Silz/dpa

Heimsieg fällig: Trainer Urs Fischer und der FSV Mainz 05 gefordert. (Archivbild)Torsten Silz/dpa

© Torsten Silz/dpa

Urs Fischer wäre nicht Urs Fischer, würde er aus der Heimmisere des FSV Mainz 05 ein Drama machen. „Nächste Möglichkeit, nächste Chance“, sagte der Trainer der Rheinhessen vor dem Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der ausverkauften Arena in seiner gewohnt trockenen Art.

„Ich glaube, es ist wichtig, dass du versuchst, da positiv ranzugehen. Wir werden es morgen ein weiteres Mal versuchen“, ergänzte der 60 Jahre alte Schweizer. Auswärts feierten die Mainzer zuletzt mit dem 1:0 auf Schalke den fünften Auswärtssieg in Folge - Vereinsrekord. Zu Hause holte der FSV dagegen aus den letzten sechs Bundesliga-Partien nur einen Punkt. Zuletzt gewonnen hat die Mannschaft am 22. März beim 2:1 gegen Eintracht Frankfurt.

Duell Tietz gegen Füllkrug

Als Tabellenfünfter steht der Club nach sechs Spieltagen dennoch bestens da. Deshalb kann Fischer die Herausforderung gegen Werder auch gelassen angehen. Auch dieses Mal gelte es, zunächst „die Basics auf den Platz zu bekommen - Aggressivität. Intensität“, so Fischer. 

Hoffen darf der Chefcoach auf Torjäger Phillip Tietz, der bereits fünf Saisontore erzielt hat - eines weniger als Bremens Rückkehrer Niclas Füllkrug. Und natürlich auch auf seinen neben Kapitän Nadiem Amiri herausragenden Mittelfeldspieler Kaishu Sano. Auch wenn der 25 Jahre alte Japaner bisher nicht so glänzt wie in der vergangenen Runde. 

„Viele Einflüsse“ bei Sano

Die WM und die vielen Spekulationen um einen Abgang - sein Marktwert steht derzeit bei etwa 40 Millionen Euro - haben offenbar doch Spuren hinterlassen. „Ja, da waren viele Einflüsse“, bestätigte Fischer und lobte Sanos erste 70 Minuten in Gelsenkirchen. „Es ist nicht so, dass ihm das nicht aufgefallen ist. Aber er versucht, an den Dingen zu arbeiten.“ 

Verzichten müssen die Mainzer weiter Torhüter Robin Zentner, Angreifer Silas und Abwehrspieler Dominik Kohr, die jedoch alle wieder trainieren.