Lüneburg eröffnet Weihnachtsstadt eine Woche früher
Die Lüneburger Weihnachtsstadt wird verlängert: Weil sie bereits am 19. November beginnt, dauert sie sechs Wochen. Ein Testlauf.
Glühwein und funkelnde Lichter - in Lüneburg hat ein Wintermarkt geöffnet. Philipp Schulze/dpa
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Lüneburg eröffnet seine Weihnachtsstadt mit 18 kleinen Märkten eine Woche früher als bisher. Der Testlauf startet in der Hansestadt am 19. November und geht bis zum 30. Dezember. Am Totensonntag (22. November) ist alles geschlossen. 70 zusätzliche Beleuchtungspunkte als Giebelmotive geben der Altstadt einen besonderen Glanz, hieß es bei einer Pressekonferenz. Für die Beleuchtung der Kirchen werden noch Spenden gesammelt.
Auch das Sicherheitskonzept ist überarbeitet worden, Einzelheiten sollen dazu nicht veröffentlicht werden. Die Kosten dafür würden nicht auf die Schausteller umgelegt. „Aufgrund der verteilten kleinen Märkte fühlen sich die Menschen hier sicherer“, sagte Melanie-Gitte Lansmann von der Lüneburg Marketing GmbH.
Neu sind der französische Markt Noel mit einer Eisstockbahn, weihnachtliche Adventswochenenden im Kloster Lüne und ein nichtkommerzielles Angebot mit Produkten aus zahlreichen Ländern im Museum. Seit mehr als 22 Jahren gibt es die Märchenmeile, wo an 12 Orten per Knopfdruck auf hoch- oder plattdeutsch Geschichten erzählt werden. Täglich um 16.45 Uhr gibt ein Trompeter vom Rathausbalkon eine Kostprobe seines Könnens.
Begonnen hat bereits der „Winterzauber am Bergström“, der bis zum 10. Januar täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr Punsch, Kakao und Crêpes anbietet. Nach und nach folgen die Märkte wie der „Wynter am Wyndberg“ am Freitag. Beliebt ist der historische Christmarkt am ersten Dezember-Wochenende. An den Adventssamstagen wird für auswärtige Besucher ein kostenloser Shuttle von den Sülzwiesen angeboten. Ein Höhepunkt ist das Weihnachtssingen am 23. Dezember (18.30 Uhr) auf dem Marktplatz. Die meisten Weihnachtsmärkte beginnen in Niedersachsen um den 23. November.
In Lüneburg stehen schon Tannenbäume. Philipp Schulze/dpa
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