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Lob für Bremens Youngster: Musah mit Tor-Einstand

Salim Musah sorgt bei Werder für frischen Wind. Nach nur wenigen Minuten auf dem Platz trifft der 20-Jährige zum ersten Mal. Trotz der Bremer Pleite gibt es würdigende Worte.

05.04.2026

Werder-Profi Salim Musah (M) bejubelt seinen ersten Treffer mit Jovan Milosevic.Carmen Jaspersen/dpa

Werder-Profi Salim Musah (M) bejubelt seinen ersten Treffer mit Jovan Milosevic.Carmen Jaspersen/dpa

© Carmen Jaspersen/dpa

Nach seinem ersten Bundesligator im dritten Einsatz haben sich die sportlichen Verantwortlichen von Werder Bremen nicht mit Lob für den jungen Angreifer Salim Musah zurückgehalten. „Wir trauen ihm einiges zu. Also er hat eine enorm hohe Qualität, ist sehr, sehr talentiert und darüber hinaus auch einer, der charakterlich absolut top ist“, sagte Profifußball-Geschäftsführer Clemens Fritz nach der 1:2-Pleite gegen RB Leipzig. 

Der in der Jugend der Bremer ausgebildete 20-Jährige hatte in der vierten Minute der Nachspielzeit den Anschluss besorgt. Zudem vergab der erst in der 76. Minute eingewechselte Jungprofi aus Oldenburg zwei weitere Torchancen und hauchte der vor allem in der zweiten Hälfte schwachen Werder-Offensive neues Leben ein.

Thioune: „Der Junge will“

„Ich freue mich unheimlich für ihn, dass er sich heute dann auch mit einem Tor belohnt hat. Schade, dass es nicht zu einem Punkt gereicht hat“, sagte Fritz. Den abstiegsbedrohten Bremern tut die von Fritz beschriebene „Unbekümmertheit“ Musahs gut. Auch hinsichtlich der von Verletzungen geplagten Offensive, die in der bisherigen Saison zudem oft enttäuschte. 

Trainer Thioune wies darauf hin, dass Musahs erster Einsatz beim 0:2 gegen Mainz auch aus der personellen Not resultierte. „Bei Salim ist es einfach so, man merkt, dass der Junge will“, erklärte Thioune. „Wir haben ihm was gegeben vor ein paar Wochen aus der Not geboren.“ Aus dieser Not heraus habe er gezeigt, dass er bereit sei. „Und wenn man es sich dann so nimmt, dann wird er in Zukunft auch noch viel mehr bekommen“, sagte Thioune.