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Linke-Spitzenkandidatin für Stärkung der Schulsozialarbeit

Wirtschaft, Migration, Kriminalität, Bildung: Eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl haben die Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt heftig diskutiert.

26.08.2026

Sachsen-Anhalts Spitzenkandidaten in der MDR-Wahlarena.Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Sachsen-Anhalts Spitzenkandidaten in der MDR-Wahlarena.Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Linke-Spitzenkandidatin Eva von Angern hat sich für eine Stärkung der Sozialarbeit an Schulen in Sachsen-Anhalt ausgesprochen. „Wir brauchen die Schulsozialarbeit an allen Schulen“, sagte von Angern in der Diskussion mit den Spitzenkandidaten der anderen Parteien in der MDR-Wahlarena. Probleme, die Kinder mit in die Schule bringen, wirkten sich negativ auf die Schullaufbahn aus und führten in vielen Fällen zum Schulabbruch. 

Der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss ist in Sachsen-Anhalt im Ländervergleich besonders hoch. Dies wird im Kinderrechte-Index 2025 des Deutschen Kinderhilfswerks als ein Bereich genannt, in dem das Bundesland erheblichen Nachholbedarf hat. Einem Bericht des Rechercheportals Correctiv zufolge haben im vergangenen Schuljahr 13,4 Prozent der Schulabgänger im Land die Schule ohne Abschluss verlassen. 

In Sachsen-Anhalt wird am 6. September ein neuer Landtag gewählt. Laut der jüngsten Infratest-dimap-Umfrage liegt die AfD in der Wählergunst derzeit deutlich vor der CDU.