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Ligacup für BR Volleys eine gute Standortbestimmung

Nach einer holprigen Vorbereitung gehen die Berliner als Titelverteidiger in das Mini-Turnier in Hildesheim. Dabei gilt es, sich weiter einzuspielen und die Aufschlagprobleme zu lösen.

15.10.2026

Ruben Schott freut sich auf die neue Saison. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

Ruben Schott freut sich auf die neue Saison. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Vor dem Saisonstart beim Ligacup steigt bei den BR Volleys so langsam die Vorfreude. „Eine gewisse Vorspannung ist da. Und wenn wir in Hildesheim aufschlagen, dann verstärkt sich das Gefühl sicher auch noch einmal“, sagte Kapitän Ruben Schott. Am Freitag startet der Titelverteidiger gegen die Netzhoppers KW (16.00 Uhr/Dyn) in das kleine Volleyball-Turnier, das über drei Tage geht.

Für den deutschen Meister ist es eine gute Standortbestimmung. „Man muss sich wirklich gleich mit den besten Mannschaften der Liga messen. Und dann sieht man auch gleich, wo wirklich jede Mannschaft aktuell steht“, sagte Schott. Überbewerten sollte man dieses Auftaktturnier seiner Meinung allerdings auch nicht. „Letztes Jahr haben wir den Ligacup wirklich souverän gewonnen, sind dann aber direkt im Anschluss ins Straucheln gekommen“, so der 32-jährige Nationalspieler weiter.

Volleys noch mit Aufschlagproblemen

Ein Erfolgserlebnis würde den BR Volleys aber sicherlich guttun. Denn die Vorbereitung verlief nicht optimal. Erst spät war der komplette Kader zusammen und von den sieben Testspielen konnte nur das letzte gewonnen werden. Bisher hakte es vor allem beim Aufschlag. „Da stimmt das Verhältnis zwischen Aufschlagdruck und Fehlern noch überhaupt nicht. Viel zu viele Fehler bei viel zu wenig Druck“, meinte Schott.

Der Volleys-Kapitän ist aber optimistisch, dass dieses Problem schnell gelöst werden kann. „Da kann jeder an sich selbst ein bisschen arbeiten. Das verlangt jetzt keiner besonderen Abstimmung“, meinte er. Gegen die Netzhoppers soll dafür der nächste Schritt gemacht werden. Auch wenn Schott keinen Selbstläufer erwartet. „Sie haben wieder eine vielversprechende Mannschaft auf die Beine gestellt. Und es ist ja ein kleines Derby, deshalb sind sie immer besonders heiß gegen uns zu spielen“, sagte er.