dpa

Leipziger CSD-Parade für queere Rechte - 18.000 Teilnehmer

In Leipzig wird Sachsens größter CSD gefeiert. Warum die Veranstalter die Verteidigung queerer Rechte in den Vordergrund rücken.

17.07.2026

Leipzig feiert Sachsens größten CSD. (Symbolbild) Bernd von Jutrczenka/dpa

Leipzig feiert Sachsens größten CSD. (Symbolbild) Bernd von Jutrczenka/dpa

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Die queere Community trifft sich an diesem Sonnabend in Leipzig zur größten CSD-Parade in Sachsen. Nach Angaben der Stadt sind zu der Demonstration mit anschließendem Straßenfest 18.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Der Umzug steht unter dem Motto „Keine Ruhe, kein Zurück - Queere Rechte Stück für Stück!“.

Die Organisatoren betonen die politische Ausrichtung des Christopher Street Day (CSD). Die Demonstration trete dafür ein, dass sich jeder Mensch frei und sicher bewegen könne und niemand körperliche oder verbale Gewalt fürchten müsse. Auch wenn die gesellschaftliche Akzeptanz für Vielfalt gerade wieder abnehme, gebe es kein Zurück in die Unsichtbarkeit. 

Die Kundgebung ist der Höhepunkt einer CSD-Woche in Leipzig. Sie begann mit dem Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus und endet mit einem Prideball im Täubchenthal. 

Der Christopher Street Day ist eine der größten Veranstaltungen der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und queeren Community in Europa. Er erinnert an den Aufstand vor allem von Schwulen gegen Polizeigewalt in der Christopher Street in New York City im Jahr 1969.