dpa

Leichenfund in Leipzig ruft LKA auf den Plan

Bei einem Routineeinsatz macht die Polizei eine verwirrende Entdeckung. Daraufhin wird eine Spezialeinheit für Sprengvorrichtungen gerufen.

30.04.2026

Die vermeintliche Bombe entpuppte sich als Projekt des verstorbenen Bastlers. (Symbolbild)David Young/dpa

Die vermeintliche Bombe entpuppte sich als Projekt des verstorbenen Bastlers. (Symbolbild)David Young/dpa

© David Young/dpa

Ein Leichenfund im Nordwesten Leipzigs hat einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. In dessen Rahmen evakuierten Beamte am späten Mittwochabend die Bewohner zweier Einfamilienhäuser in der Südstraße, wie eine Polizeisprecherin erklärte. 

Ein Nachbar hatte zuvor einen Mann gemeldet, der leblos in seiner Wohnung lag. Beim Eintreffen der Beamten entdeckten diese eine nicht identifizierbare Vorrichtung, welche der Tote selbst angefertigt haben soll. Diese hielten sie zunächst für einen Sprengsatz. Später stellte sich aber bei Überprüfungen einer Spezialeinheit des LKA für Sprengvorrichtungen heraus, dass es sich lediglich um ein ungefährliches technisches Gerät handelte.

Zu den Umständen des Todes des Mieters machte die Polizei zunächst keine Angaben.